Und Jesus ist sein Prophet

Der Koran und die Christen

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Steht der Islam dem Christentum feindlich gegenüber? Der große Korangelehrte Mehdi Bazargan hat sämtliche Aussagen des Korans über Jesus, Maria und die Christen zusammengestellt und auf der Grundlage der klassischen islamischen Theologie kommentiert. So wird für deutsche Leser erstmals eine authentische muslimische Stimme zum Verhältnis des Islams zum Christentum vernehmbar - unverzichtbar für die heutige Debatte über Christen und Muslime.

Bazargan widerlegt anhand zentraler islamischer Quellen westliche Vorurteile über den Islam, ohne problematische oder konfrontative Stellen aus dem Koran zu übergehen. Auch manchen christlichen Theologen wird die Einsicht überraschen, dass der Koran ein zentrales Werk der biblischen Deutungsgeschichte ist. Zugleich erinnert Bazargan seine eigenen Glaubensbrüder an den Respekt, den Mohammad den Christen entgegengebracht hat, und mahnt sie zu Toleranz und Verständigung. Eine der wichtigsten und prominentesten Stimmen des Islams im 20. Jahrhundert
bringt sich hier entschieden in den interreligiösen Dialog ein. Das Erbe, das Mehdi Bazargan hinterlassen hat, ist zwanzig Jahre nach seinem Tod wichtiger denn je - für Muslime wie für Christen.


Mehdi Bazargan, 1907 - 1995, Führer der iranischen "Freiheitsbewegung" und einer der wichtigsten islamischen Denker Irans im 20. Jahrhundert, war der erste Ministerpräsident des Landes nach der Revolution von 1979. Zuvor hatte er mehrere Jahre in den Gefängnissen des Schahs gesessen. Wegen politischer Differenzen mit dem Revolutionsführer Khomeini trat er nur wenige Monate nach Amtsübernahme zurück. Bis zu seinem Tod im Jahr 1995 war er der berühmteste Oppositionelle in Iran.

"Laien lernen die umstrittenen Koranstellen in einer liberalen Lesart kennen, die keine absolute Deutungshoheit für sich beansprucht."
Katharina Bracher, Neue Zürcher Zeitung am Sonntag, 26. Februar 2017
"Laien lernen die umstrittenen Koranstellen in einer liberalen Lesart kennen, die keine absolute Deutungshoheit für sich beansprucht."
Katharina Bracher, Neue Zürcher Zeitung am Sonntag, 26. Februar 2017
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