Flucht und Trauma

Wie wir traumatisierten Flüchtlingen wirksam helfen können

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medienprofile-Rezension

Emotionale Kompetenz für die Arbeit mit Flüchtlingen.
Die aktuelle Situation drängt viele Menschen, sich den Flüchtlingen zuzuwenden, die bei uns Schutz und Hilfe suchen. Doch wenn es konkret wird, beginnen die Probleme, da sich viele, die gern helfen würden, nicht zutrauen, mit traumatisierten Menschen umzugehen. Und da Flüchtlingshilfe auch tatsächlich Traumahilfe ist, sind diese Bedenken berechtigt. Das kluge und ehrliche Buch des selbst in der Flüchtlingsarbeit aktiven Autorenpaares versucht hier aber erfolgreich, die Berührungsängste mit dem Thema Trauma abzubauen, indem es anhand kleiner Fallbeispiele hilfreiche Konzepte aufzeigt, die zeigen, wie jedem Engagierten ein wirklich helfendes menschliches Miteinander gelingen kann. Gespür für und Respekt vor dem Einzelschicksal, Zulassen von Rückzug und Distanzierung, das Achten auf die eigene Psychohygiene - all dies sind wichtige Meilensteine, die in den 10 Kapiteln in sachgerechter und gut lesbarer Sprache vermittelt werden. Nicht nur aufgrund der hohen Aktualität unbedingt zu empfehlen!

Traumabewältigung - einer der wichtigsten Aspekte der Flüchtlingsproblematik

Die große Mehrheit der Asylsuchenden und Flüchtlinge ist traumatisiert, ihr Verhalten Trauma-geprägt: Kinder sind verstört oder verstummt, Erwachsene werden aggressiv oder bekommen Angstattacken. Diese Zusammenhänge sind oft nicht bekannt, sodass das Umfeld darauf nicht adäquat reagiert. Es entstehen Konflikte oder bestehende Traumatisierungen verschärfen sich.

Dieses Buch vermittelt Verständnis für Trauma-bedingtes Verhalten, beschreibt die Symptome von Traumafolgen, erklärt den Hintergrund von Trauma-Prozessen und bietet konkrete Hilfestellungen, mit solchen Verhaltensweisen umzugehen. Menschen, die traumatisierte Flüchtlinge begleiten, erhalten Hinweise, wie sie wirksam helfen und die Integration der Flüchtlinge in unsere Gesellschaft fördern können.


Ein unverzichtbares Handbuch für alle Fachkräfte und Ehrenamtliche, die mit Flüchtlingen arbeiten
Bis zu 800.000 Menschen in D
eutschland arbeiten zur Zeit mit Flüchtlingen
Basiswissen zum Thema Trauma, Traumasymptome und deren Bewältigung
Flüchtlingshilfe ist immer auch Traumahilfe

Baer, Udo
Udo Baer, geboren 1949 in der Niederlausitz, Dr. phil., Diplom-Pädagoge, 1961 Flucht und Wechsel an den Niederrhein. 1987 Gründung, Aufbau und Geschäftsleitung der Zukunftswerkstatt therapie kreativ, Vorsitzender der Stiftung Würde in Neukirchen-Vluyn und wissenschaftlicher Leiter des Instituts für Gerontopsychiatrie (IGP). Umfassende Seminartätigkeit, zahlreiche Projekte im Bereich Sozialforschung zu den Schwerpunktthemen: Demenz, traumatische Erfahrungen, Folgen von Kriegstraumata, Essstörungen.
Frick-Baer, Gabriele
Gabriele Frick-Baer, geb. 1952, Dr. phil., Diplom-Pädagogin, nach dem Studium Leiterin eines Frauenhauses, Traumatherapeutin, Mitbegründerin der Zukunftswerkstadt therapie kreativ, Vorstandsmitglied der Stiftung Würde, wissenschaftliche Leiterin der Kreativen Traumahilfe Duisburg, 30 Jahre Berufserfahrung als Therapeutin, Autorin, Referentin, Schwerpunkt der Forschungsarbeit "Trauma - am schlimmsten ist das Alleinsein danach", lebt und arbeitet mit ihrem Mann Udo Baer in Neukirchen-Vluyn.

»Das Handbuch ist verständlich und praxisnah geschrieben, mit prägnanten Zusammenfassungen versehen und sowohl Ehrenamtlichen wie Fachkräften in der Flüchtlingsarbeit wärmstens zu empfehlen.« bn - bibliotheksnachrichten 4/2016
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