Die Schule am Meer, 2 Audio-CD, MP3

Gekürzte Ausgabe, Lesung. 600 Min.

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Corinna Bonk
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Im Juli 1925 sucht der 10-jährige Maximilian Mücke aus Bolivien, genannt Moskito, ein perfektes Versteck in den stacheligen Inseldünen. Sein Herz klopft.
Von Mai bis September stürzen sich die Schüler des Internats allmorgendlich in die Fluten der kalten Nordsee – die Lehrer nennen es „mystisches Tauchbad“. Da Moskito unbedingt zur Gruppe der Bären gehören möchte, besteht er die Mutprobe unter den gestrengen Augen von Schulleiter Luserke.

1925 gründet Martin Luserske mit gleichgesinnten Pädagogen nach reformpädagogischem Vorbild auf Juist ein Internat - die "Schule am Meer". Strenge Strukturen mit vielfältigem Lernangebot - Theater, Musik, Sport und Segeln - bestimmen den kargen Alltag. Das Internat wirbt mit dem Slogan: "Lernen am Rand der bewohnbaren Welt". Die Schüler kommen oft aus reichen Familien, mehr Mädchen als Jungen – und ein Drittel von ihnen ist jüdisch-stämmig.

Wir begleiten Moskito über 9 Schuljahre hinweg.
Im Eiswinter 1929 kam es durch Wirtschaftskrise und unter dem Druck der Nationalsozialisten zur Wende. Lehrer verlassen die Schule und jüdische Familien nehmen ihre Kinder von der "Jöddenschool".

Frau Lüpkes, die 23 Jahre auf Juist lebte, findet wunderschöne Bilder für ihr Eiland und hat hervorragend recherchiert. Sie fand ein reiches Bildarchiv vor, las in Memoiren und führte intensive Gespräche. Es ist von einer Zeit die Rede, die gerade unter heutigen Vorzeichen nicht in Vergessenheit geraten darf, daher spreche ich meine freundliche Empfehlung aus.
Gabriele Blum findet den Roman nach eigenen Worten "mitreißend und intensiv" - und genau so liest sie ihn!
Äußerst hörenswert.
 

Eine Schule auf Juist, ein Traum von Freiheit
Juist, 1925: Tatkräftig und voller Ideale gründet eine Gruppe von Lehrern am äußersten Rand der Weimarer Republik ein ganz besonderes Internat. Mit eigenen Gärten, Seewasseraquarien und Theaterhalle. Es ist eine eingeschworene Gemeinschaft: die jüdische Lehrerin Anni Reiner, der Musikpädagoge Eduard Zuckmayer, der zehnjährige Maximilian, der sich mit dem Gruppenzwang manchmal schwer tut, sowie die resolute Insulanerin Kea, die in der Küche das Sagen hat. Doch das Klima an der Küste ist hart, und schon bald nehmen die Spannungen zwischen den Lehrkräften und mit den Insulanern, bei denen die Schule als Hort für Juden und Kommunisten verschrien ist, zu. Im katastrophalen Eiswinter von 1929 ist die Insel wochenlang von der Außenwelt abgeschnitten. Man rückt ein wenig näher zusammen. Aber kann es Hoffnung geben, wenn der Rest der Welt auf den Abgrund zusteuert?

Lüpkes, Sandra
Sandra Lüpkes ist Autorin zahlreicher Romane, Sachbücher, Drehbücher und Erzählungen. Mit "Die Schule am Meer" hat sie einen groß angelegten Gesellschaftsroman geschrieben über ein reformpädagogisches Internat auf Juist. Die ausgiebigen Recherchen zu den historischen Begebenheiten und realen Personen im Umfeld der Schule führten sie ins Tessin, nach Berlin und natürlich auch nach Juist, wo sie aufgewachsen ist und lange Jahre gelebt hat

Blum, Gabriele
Gabriele Blum ist Mitbegründerin der Bremer Shakespeare Company sowie des Theater aus Bremen/TAB. Als Schauspielerin, Regisseurin und Autorin hat sie an zahlreichen Theaterinszenierungen mitgewirkt. Vielseitigkeit zeichnet auch ihre Arbeit als Hörbuchsprecherin aus. Ob klassische Stoffe, Kinderbuch oder blutige Krimis - mit ihrer warmen, reifen Stimme macht sie jede Lesung zu einem spannenden Ereignis.
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