Die Zukunft der Wahrheit

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Ein Zwischenruf im Zeitalter der politischen Manipulation - auf der Suche nach der Wahrheit mit einem "phänomenalen Erzähler" Washington Post

Der große Erzähler Werner Herzog fragt nach der seltsamsten aller Erzählungen: der von der Wahrheit. Was ist wahr? In einer Welt, die durch Fake News, politische Manipulation und künstliche Intelligenz verunsichert ist, die auf kalte Fakten setzt und doch die Poesie und den Film erfunden hat, muss Wahrheit mehr als bloß stumpfe Empirie bedeuten. Von einem erfundenen Schlachtensieg des Pharao Ramses bis zum modernen Mythos der Entführung durch Außerirdische, von ekstatischen Momenten am Filmset bis zu seinen Begegnungen mit der Wirklichkeit durch tagelanges Gehen reiht Werner Herzog auf einmalige Weise faszinierende Überlegungen und Erinnerungen aneinander. Ein Buch für alle, die sich wundern können.

Werner Herzog, 1942 in München geboren, lebt in Los Angeles. Sein Werk mit legendären Filmen wie "Aguirre, der Zorn Gottes", "Nosferatu", "Fitzcarraldo", "Grizzly Man", "Höhle der vergessenen Träume" oder "Mein liebster Feind" wurde mit allen großen Preisen ausgezeichnet. Bei Hanser erschienen 1978 Vom Gehen im Eis, 2004 Die Eroberung des Nutzlosen, 2021 Das Dämmern der Welt und 2022 die Erinnerungen Jeder für sich und Gott gegen alle.

"Wenn noch irgendeiner der heute Lebenden das Bild des Originalgenies verkörpert, dann ist es der Filmregisseur Werner Herzog ... Herzog wird [in bestimmten Szenen des Buches] gewissermaßen zum Schlangenbeschwörer, dessen Stimme alle in den Bann schlägt: auch uns Leser." Ijoma Mangold, Die Zeit, 14.03.24

"Eine Eingeweideschau am lebenden Organismus der Informationsgesellschaft." Bert Rebhandl, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 23.03.24

"Was dem Titel nach zunächst nach noch einem talkshowtauglichen Debattenbuch über künstliche Intelligenz, Deep Fakes oder rechtspopulistische Pizzaverschwörungen klingt, ist also Gott sei Dank keins, sondern die vertraute Herzog'sche Anekdotensammlung, die dem mäandernden Flusslauf eines Gedankens folgt." Wieland Freund, Welt am Sonntag, 03.03.24

"Bei einer wunderbaren, einem bayerischen Anarchismus entspringenden Mischung aus Genialität und Hochstapelei ertappt man Herzog auch in seinem neuen Buch. Souverän idiosynkratisch bewegt
er sich durch Vergangenheit und Gegenwart auf die wahrheitsmüde Zukunft zu... So nähert er sich der Frage an, welche Wahrheit der Kunst entspringt. Oder umgekehrt: welche Kunst der Wahrheit... Ziemlich originell ist, wie Herzog mögliche Antworten umkreist." Ulrich Rüdenauer, Deutschlandfunk Büchermarkt, 01.03.24

"Ein spannend zu lesender Essay." Elke Heidenreich, Kölner Stadt-Anzeiger, 24.02.24

"Werner Herzog ist ein Meister des Erzählens; er assoziiert, mäandert, schlägt Haken, als schlüge er Schneisen in einen Dschungel. Das Schöne an dem Buch: Man kann sich treiben lassen wie auf einer Wanderung... Das kluge Buch ist eine Annäherung." Peter Helling, NDR Kultur, 19.02.24
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