Ein Stück Leben

Organtransplantationen im Spannungsfeld zwischen Ethik, Recht und Medizin

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Stellen Sie sich vor, Sie wären eine Ärztin oder ein Arzt. Wie würden Sie entscheiden, wenn Sie auf einer Intensivstation zwei 30-jährige Frauen hätten: eine mit schwersten Kopfverletzungen und ohne Überlebenschancen, die andere aber würde wegen ihres Herzfehlers sterben, wenn Sie ihr kein Spenderherz implantieren? Das ist nur eine von vielen Fragen, die unsere emotionalen und ethischen Kompetenzen übersteigen. Medizinerinnen, Ethikerinnen und Juristinnen müssen sie beantworten, und das im Sinne des Lebens. Doch dürfen wir alles, was wir können? Zoran Dobric hat Patientinnen, Medizinerinnen, Lebendspenderinnen, Familienangehörige von Verstorbenen, Wissenschaftlerinnen und Theologinnen befragt. Er war bei allen wichtigen Prozessen der Organtransplantation, auch bei Hirntoddiagnoseerstellung und Organentnahme, dabei.

Dobric, Zoran
geboren 1960 in Smederevo (Jugoslawien), lebt in Wien. Seit 2006 für den ORF tätig, u. a. für die Sendungen Thema, Report, und seit 2016 im Ressort Religion und Wissenschaft . Dobric erhielt zahlreiche Auszeichnungen, u. a. den Prälat-Leopold-Unger-Anerkennungspreis, den Robert-Hochner-Preis, den Prof.-Claus-Gatterer-Preis sowie den "Journalistenpreis von unten" der österreichischen Armutskonferenz. Zuletzt erschienen: "Ein Stück Leben" (2021).
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