Zeit für Astronauten

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medienprofile-Rezension

Drei junge Menschen treffen sich bei ihrer Suche nach Liebe, nach Arbeit, nach einem Ziel im Leben in einem südlichen Urlaubsparadies.
Nach "Es war einmal Indianerland" und "Stadtrandritter" (BP/mp 12/710, 14/201) schickt Nils Mohl in diesem gelungenen Abschlussband seiner "Stadtrand-Trilogie Liebe - Glaube - Hoffnung" drei Jugendliche aus der fiktiven Hochhaussiedlung, einem sozialen Brennpunkt am Rande einer Großstadt, auf ihre ganz persönliche Mission: auf die Suche nach ihrem richtigen Leben in einem Universum, das launisch und unberechenbar ist. Körts, fast sechzehn, ist unsterblich in die fünf Jahre ältere Domino verliebt, die von seinen verrückten Annäherungsversuchen nichts wissen will. Körts macht ein Schulpraktikum in dem Reisebüro, in das Domino kommt, um sich bei der Suche nach ihrem ehemaligen Mitbewohner Bozorg helfen zu lassen, der mit dem Tod seiner Freundin nicht fertig wurde und verschwand. Nun hat sie von ihm eine Ansichtskarte bekommen, ohne Adresse und versucht herauszufinden, wo Bozorg ist. Körts kann ihr einen Hinweis geben, Domino fliegt nach Sinillyk in den Süden, der hartnäckige Körts folgt ihr - und nach manch schrägen Erlebnissen finden sie Bozorg, der im Leben anscheinen wieder Fuß gefasst hat. - In Rück- und Vorblenden erfahren wir von der Vergangenheit und der möglichen Zukunft der Figuren. In authentischer Sprache und mit großem Gespür für Dramaturgie erzählt Nils Mohl von den Lebenswegen seiner Protagonisten - Jugendliche ab 14 Jahren werden sich in seinen Figuren wiederfinden können.

Was ist härter - noch nicht ganz 16 zu sein oder schon Anfang 20? Körts, eine schräge Gestalt aus den Riegeln am Stadtrand, trägt seit neuestem gebügelte Hemden. Das Schülerpraktikum absolviert der 15-Jährige im Reisebüro des Einkaufszentrums. Er träumt von seiner früheren Nachbarin Domino, rund fünf Jahre älter als er und für ihn praktisch unerreichbar. Die wiederum bekommt eines Tages eine rätselhafte Postkarte von ihrem lang verschollenen Mitbewohner Bozorg. Die Spur führt an den Rand des Kontinents, 3.000 Kilometer weit im Süden. Lebenswege kreuzen sich, die Vergangenheit drängt sich in die Gegenwart, ein Countdown beginnt zu laufen - und die Frage bleibt: Wo geht die Reise hin, wenn plötzlich alles auf dem Spiel zu stehen scheint?

Mohl, Nils
Nils Mohl, geboren 1971, lebt und arbeitet in Hamburg. Für seinen Roman «Es war einmal Indianerland» wurde er u. a. mit dem Oldenburger Kinder- und Jugendbuchpreis und mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet.

"Zeit für Astronauten" ist ein geniales Buch, ein würdiger Abschluss der Trilogie, deren erster Band "Es war einmal Indianerland" verdientermaßen den Deutschen Jugendliteraturpreis bekommen hat, ..., dessen dritter Band mich nun von vorne bis hinten überzeugt hat. Ulf Cronenberg jugendbuchtipps.de
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