Gaddafis Rache

Aus dem Tagebuch einer Geisel

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Am 15. Juli 2008 wurde Hannibal Gaddafi, Sohn des damaligen libyschen Diktators Muammar Gaddafi, in Genf vorübergehend in Haft genommen. Der Vorwurf: Er und seine Frau hätten ihre Bediensteten misshandelt. Der Gaddafi-Clan sah dadurch seine Familienehre beschmutzt und begann einen unerbittlichen Rachefeldzug gegen die Schweiz, der zwei Jahre dauern und in die Geschichtsbücher eingehen sollte. Um der Schweizer Regierung Zugeständnisse abzupressen, nahm das libysche Regime den Schweizer Max Göldi und den schweizerisch-tunesischen Doppelbürger Rachid Hamdani in Haft. Nun erzählt Max Göldi von den schwierigen, nervenraubenden, bizarren und völlig absurden Irrungen und Wirrungen, die sein Leben zur Hölle machten. Er erzählt von immer wieder zerstörten Hoffnungen und großen Ängsten, davon, wie er sich während seiner Haft den sich ständig verändernden Lebensumständen anpassen musste, vom Überleben in libyschen Gefängnissen, von Entführung, Einzelhaft, Lösegeldforderungen, Willkür und kaf
kaesken Schauprozessen. Er weiht uns in Fluchtpläne ein, erinnert sich an boshafte Mitmenschen, überforderte Beamte, schillernde Vermittler und standfeste Diplomaten. Und daran, wie es war, als er am 14. Juni 2010 in Begleitung der damaligen Außenministerin Micheline Calmy-Rey in der Schweiz landete und endlich seine Frau wieder in die Arme schließen konnte.

Göldi, Max
Max Göldi, geb. 1955, arbeitete nach seiner Lehre als Elektroniker und einem abgeschlossenen Informatikstudium beim weltweit operierenden Technologiekonzern ABB. Für diesen war er nicht nur in der Schweiz, sondern auch in verschiedenen Positionen im Ausland tätig. So zum Beispiel in Irak, Pakistan, Kanada, China, Libyen und Japan. Während seines Einsatzes als ABB-Länderverantwortlicher für Libyen wurde er vom Gaddafi-Clan fast zwei Jahre lang als Geisel festgehalten. Heute ist er pensioniert und lebt in Asien.
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