Ein Neger darf nicht neben mir sitzen

Mein Leben als Deutscher unter Deutschen

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Tanja Huckemann
Geschäftsführerin
borro medien gmbh, Bonn
Auf den ersten Blick ein Buch, das wie viele andere das Thema Rassismus im Alltag behandelt: Der Sohn eines Kongolesen und einer Deutschen wächst im beschaulichen Markt Schwaben auf. Mit zunehmendem Alter wird ihm immer deutlicher gemacht, dass er auf seine Hautfarbe reduziert wird. Ein Schicksal, mit dem er leider nicht allein ist.
Für mich ist in diesem Buch das Spiel zwischen Eigenwahrnehmung und Fremdwahrnehmung das eigentlich Spannende. Im Kindergarten antwortet der kleine Davis Mayonga auf die Aussage: "Ein Neger darf nicht neben mir sitzen" kurz: "Ich will auch nicht neben einem Neger sitzen." Er selbst sieht sich immer als waschechten Bayern, spricht Dialekt und rappt als Roger Rekless mit seinem Bavarian Squad bayrisch. Um verstehen zu können, warum Menschen ihn so anders sehen, meldet er sich bei einer Veranstaltung der AFD, Kreisverband München-Süd an. Eine gefährliche Mischung aus Freundlichkeit, Rassismus und Bürgerlichkeit schlägt ihm entgegen, die eher ein Gefühl erzeugt als eine Haltung. Dagegen kann man nicht argumentieren. 
Die persönlichen Erfahrungen im Zusammenspiel mit sachlicher Analyse des Erlebten machen das Thema greifbar. Rassismus entsteht in Alltagssituationen, manchmal ungewollt, oft von anderen gelenkt - aber das darf keine Entschuldigung sein!
 

Er ist in der bayerischen Provinz groß geworden und spricht Dialekt. David Mayonga sieht sich in erster Linie als Bayer. Dennoch wird er aufgrund seiner Hautfarbe schon am ersten Tag im Kindergarten zurückgewiesen: "Nein, ein Neger darf nicht neben mir sitzen." Bis heute begleiten ihn rassistische Anfeindungen. Die Polizei durchsucht sein Auto, beim Einkaufen wird er mit "Was du wollen?" begrüßt.

In seinem Buch gibt David Mayonga einen Einblick, warum wir Menschen solch eine Angst vor dem Anderssein haben. Warum wir diskriminieren und was wir tun können, um dem weniger Raum zu geben. Angereichert mit vielen persönlichen Erlebnissen ist das Buch ein Appell gegen Angst, Vorverurteilung und für eine Gesellschaft, in der wir Menschen danach beurteilen, wer sie sind und nicht, wie sie aussehen. #jedernebenjedem

Mayonga, David
David Mayonga ( 1981 in München), auch bekannt als Roger Rekless, ist als Musiker und Produzent überwiegend in der Hip-Hop Szene unterwegs. Für den Bayerischen Rundfunk moderiert er auf PULS und Bayern 3. Zudem arbeitet der studierte Sozialpädagoge international in der offenen Jugendarbeit.

Sein Buch sei ein Angebot: Let's talk about it.
Süddeutsche Zeitung

Rassismus geht uns alle an, nur durch Aufklärung und Gespräche können wir ihm entgegenwirken. Wer damit anfangen will, lese dieses Buch
Emotion

[...] ein ziemlich provokanter Titel für ein Buch, den er absichtlich gewählt hat. Denn er wollte kein bequemes, kein schönes Buch schreiben. Keines, an dem man einfach vorbei geht.
deutschlandfunknova

Das Thema Alltagsrassismus begleitet ihn seit seiner Kindheit. Darüber hat er ein Buch geschrieben: Ein Neger darf nicht neben mir sitzen.
Bayerischer Rundfunk

Es ist ein sehr persönliches und beeindruckendes Buch darüber, wie sich Rassismus anfühlt und was man dagegen tun kann.
BR-puzzle

Dieses Buch hat eine riesen Resonanz.
Eins zu eins. Der Talk

Der Bayerische Musiker [...] hat ein kluges Buch über Rassismus und seine Wirkungsmacht geschrieben.
missiomagazin

Oftmals würden rassistische Aussagen einfach mit den Worten, dass es nicht rassistisch sei und man sowas ein
fach aushalten müsse, abgetan. Auch gerne verwendet: 'Das haben wir schon immer so gesagt'. Deshalb war es David Mayonga wichtig, seine Empfindungen zu Papier zu bringen.
egofm

Davids Buch ist ein Angebot. Ein Angebot, miteinander zu reden und aufzuklären. Und zwar all jene, die von rassistischen Äußerungen nicht betroffen sind.
MUCBOOK.de

Das Buch ist kein bloßes Fingerzeigen. David ist daran interessiert, dass die Leser verstehen, warum sich Menschen rassistisch äußern.
Radio-Fritz.de

Zitate, die dein Leben bereichern.
Mit Vergnügen

Im März 2019 ist sein Buch herausgekommen. Es heißt 'Ein Neger darf nicht neben mir sitzen - Eine deutsche Geschichte'. Darin beschreibt und erzählt David eindrücklich, wie Alltagsrassismus sein Leben geprägt hat - aber nicht bestimmt.
halbekartoffel

Der mit bürgerlichem Namen David Mayonga in der bayerischen Provinz aufgewachsene Freestyle-König ist nicht nur Deutscher, er spricht wie Pearce ebenfalls mit Dialekt. Trotzdem wurde er schon im Kin
dergarten zurückgewiesen: 'Nein, ein Neger darf nicht neben mir sitzen' lautet sein Appell in Buchform. Mit ihm macht sich Mayonga Luft und spricht sich aus gegen Angst, Vorverurteilung sowie 'für eine Gesellschaft, in der wir Menschen danach beurteilen, wer sie sind und nicht, wie sie aussehen.
curt.de

Mayonga ist einer dieser Menschen, die anfangen zu reden und dadurch den ganzen Raum für sich einnehmen. Er kann sich großartig artikulieren und bleibt so lässig, wie kaum jemand anders.
Theatertanten.de

Nicht nur in Deutschland zu empfehlen. Gerade das Thema 'Geschichte des Rassismus' würde sich m.E. nach als Schullektüre für die Oberstufen eignen.
ekz.bibliotheksservice
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