Kindertodtenlieder

Mit einer Einleitung neu herausgegeben von Hans Wollschläger

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Friedrich Rückert, geboren am 16. Mai 1788 in Schweinfurt, ist am 31.Januar 1866 in Neuses bei Coburg gestorben.
Durch Gustav Mahlers unvergleichlichen Liederzyklus in der ganzen Welt zum Begriff geworden, sind die Kindertodtenlieder, die Grablieder für die »beiden Kleingebliebenen« in ihrer kunstvollen Gebrochenheit die vielleicht gewaltigste Totenanzeige der Weltdichtung: ein menschliches wie literarisches Zeugnis von ganz einziger Art. Sie sind in der Lebens- und Werkgeschichte von Friedrich Rückert ein außergewöhnliches Dokument. Um die Jahreswende 1833/34 starben ihm seine beiden Kinder Luise und Ernst, drei und fünf Jahre alt, an Scharlach, und er hat bis zum Sommer unter Aufbietung aller erworbenen dichterischen Kraft versucht, seineTrauer und Untröstlichkeit über den Verlust schreibend zu bewältigen. Rückert wollte diese Gedichte nicht veröffentlichen, erst sein Sohn Heinrich gab sie 1872 aus dem Nachlaß heraus.
Die vorliegende Ausgabe macht nach über einem Jahr
hundert den vollständigen Text wieder zugänglich.

Wollschläger, HansHans Wollschläger wurde 1935 in Minden geboren. Er arbeitete als Schriftsteller, Literaturkritiker und Übersetzer, unter anderem übertrug er James Joyces Roman Ulysses ins Deutsche. 1982 erschien sein Roman Herzgewächse oder der Fall Adams. Hans Wollschläger starb 2007 in Bamberg.
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