Herr Katô spielt Familie

Roman

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Susanne  Steufmehl
Buchberatung
Sankt Michaelsbund

Herr Katō wird in den Ruhestand versetzt und weiß absolut nichts mit sich und seiner freien Zeit anzufangen. Er hatte sich allerhand vorgenommen, Aufräumen, Sachen reparieren, Motorradfahren, doch zu nichts kann er sich aufraffen. Fast wünscht er sich eine Krankheit herbei, mit der er seine Lethargie erklären könnte, aber er ist kerngesund. Bei einem seiner zeitvertreibenden Spaziergänge im Park begegnet er einer jungen Frau, deren Profession es ist „Familie zu spielen“. Mal wird sie als Schwester, mal als Freundin, mal als Angestellte engagiert. Wäre das auch etwas für den gelangweilten Pensionär? Herr Kato heuert hinter dem Rücken seiner Frau bei „Happy Family“ an… Die Autorin, halb Österreicherin halb Japanerin, hat sich absolut überzeugend in die Rolle des älteren Herrn hineinversetzt und eine witzige, manchmal auch philosophische und sehr außergewöhnliche Story über das Leben nach der Arbeit geschrieben.


Die Tage dehnen sich, und zugleich schnurrt die Zeit zusammen. Die Uhr läuft ab, dabei könnte es gerade erst losgehen. Ob ein kleiner weißer Spitz daran etwas ändern würde?
Den ehemaligen Kollegen hat er immer beneidet. Um den Ruhestand, das Motorrad und die neue Freiheit. Doch jetzt steht er selbst frisch verrentet auf den bemoosten Treppen vor seinem Haus und weiß nicht wohin. Eine Krawatte braucht er nicht mehr, zu Hause ist er im Weg, die Kinder sind längst ausgezogen. Ob die junge Frau, die er jüngst auf dem Friedhof getroffen hat, ihm nur etwas vormacht, vermag er nicht zu sagen. Er ist aus der Übung. Und dennoch nimmt er ihren Vorschlag an, lässt sich von ihrer Agentur "Happy family" mal als Opa, mal als Exmann, dann wieder als Vorgesetzter engagieren und trifft auf fremde Menschen und Schicksale. Er spielt seine Rollen gut, und seine Frau bekommt von alledem nichts mit. Sie hat wieder angefangen zu tanzen ...
Ein nachdenkliches Buch über Erinnerungen und unerfüllte Träume,
über Glücksmomente und Wendepunkte. Milena Michiko Flasar zeichnet mit wenigen Strichen, beredten Bildern und unnachahmlicher Wärme ein ganz gewöhnliches, ganz einzigartiges Leben.

Milena Michiko Flasar, geboren 1980 in St. Pölten, hat in Wien und Berlin Komparatistik, Germanistik und Romanistik studiert. Sie ist die Tochter einer japanischen Mutter und eines österreichischen Vaters, lebt als Schriftstellerin in Wien und unterrichtet nebenbei Deutsch als Fremdsprache. Für »Ich nannte ihn Krawatte« erhielt sie den Literaturpreis Alpha 2012. Im österreichischen Residenz Verlag sind zwei Bücher von ihr erschienen: »Ich bin« (2008) und »Okaasan - Meine unbekannte Mutter« (2010).
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