Gott wohnt im Wedding

Roman

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Greta Geerling
Buchhändlerin
Bonifatius Buchhandlung, Dortmund
Ein Haus im Berliner Stadtteil Wedding verbindet die Geschichten der Protagonisten dieses Buchs. Regina Scheer entwirft hier ein gelungenes Geschichts- und Geschichtenpanorama über mehrere Jahrhunderte. Als alle Verbindungen und Geheimnisse aufgedeckt sind, entgeht auch das Haus im Wedding nicht seinem Schicksal. 
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"Frau und Mutter" 
Mitgliederzeitschrift der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd)
Düsseldorf
Ein heruntergekommenes Haus im Berliner Wedding: Hier wohnen nur noch die Schwächsten der Gesellschaft, vor allem Sinti-Familien, arme und alte Menschen. Nach über 70 Jahren steht Leo Lehmann vor dem Haus: Hier hat sich der Jude als Junge vor den Nazis versteckt, bis er verraten wurde.
Ein Buch voller Geschichte und Geschichten.
 

Ein Haus. Ein Jahrhundert. So viele Lebensgeschichten.

Alle sind sie untereinander und schicksalhaft mit dem ehemals roten Wedding verbunden, diesem ärmlichen Stadtteil in Berlin. Mit dem heruntergekommenen Haus dort in der Utrechter Straße. Leo, der nach 70 Jahren aus Israel nach Deutschland zurückkehrt, obwohl er das eigentlich nie wollte. Seine Enkelin Nira, die Amir liebt, der in Berlin einen Falafel-Imbiss eröffnet hat. Laila, die gar nicht weiß, dass ihre Sinti-Familie hier einst gewohnt hat. Und schließlich die alte Gertrud, die Leo und seinen Freund Manfred 1944 in ihrem Versteck auf dem Dachboden entdeckt, aber nicht verraten hat. Regina Scheer, die großartige Erzählerin deutscher Geschichte, hat die Leben ihrer Protagonisten zu einem literarischen Epos verwoben voller Wahrhaftigkeit und menschlicher Wärme.

Scheer, Regina
Regina Scheer, 1950 in Berlin geboren, studierte Theater- und Kulturwissenschaft an der Humboldt-Universität. Von 1972-1976 arbeitete sie bei der Wochenzeitschrift «Forum». Danach war sie freie Autorin von Reportagen, Essays und Liedtexten und Mitarbeiterin der Literaturzeitschrift «Temperamente». Nach 1990 wirkte sie an Ausstellungen, Filmen und Anthologien mit und veröffentlichte mehrere Bücher zur deutsch-jüdischen Geschichte. Für ihren ersten Roman «Machandel» erhielt sie 2014 den Mara-Cassens-Preis.

"Ein Haus im Wandel der Zeiten, ein Jahrhunderthaus in der Utrechter Straße - in dem die glänzende Erzählerin Scheer ihre Protagonisten in Szene setzt und über deren Lebensgeschichten romanhaft tief in die Historie eintaucht." Leipziger Volkszeitung, André Böhmer
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