"Changer la menace en chance"

Transkulturelle Narrationen von Krankheit und Medizin bei französischsprachigen Migrationsautor/innen asiatischer Herkunft in Frankreich (1981-2014)

  • Noch nicht erschienen. Erscheint laut Verlag am 31.05.2024.
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Im Mittelpunkt der vorliegenden, an der Schnittstelle von literarischem und medizinischem Diskurs angesiedelten Studie stehen Narrationen von Krankheit und Medizin bei französischsprachigen MigrationsautorInnen asiatischer Herkunft, die seit 1981 in Frankreich leben und auf Französisch publizieren. Ein solches Textkorpus, das die existentiellen Grenzerfahrungen von Krankheit und Migration verhandelt, gestattet nicht nur die Erweiterung des zwischen Literatur und Medizin bereits aufgespannten Forschungsfeldes um die Dimension der Migration. Es erlaubt auch den Entwurf eines auf ähnliche Textkorpora übertragbaren, 'lebenswissenschaftlichen' Fragenspektrum entlang der Reflexionsachsen Krankheit und Migration, Krankheit und (transkulturelle) Identität sowie Krankheit und (Trans)Kultur. Fragen nach den Charakteristika 'postkolonialer' Krankheitsnarrative sowie nach der kulturellen Gebundenheit von Krankheitserfahrungen spielen in einem derart abgesteckten Rahmen ebenso eine Rolle wie d
ie Fiktionalisierung von medizinischem Pluralismus und die emblematischen Figuren des erkrankten Rückkehrers sowie des im medizinischen und kulturellen Sinne 'Transplantierten'.

Julia Pröll studierte Rechtswissenschaften, Französisch und Philosophie in Innsbruck und Paris. Nach einem rechtswissenschaftlichen Doktorat und einer Dissertation zu M. Houellebecq erwarb sie 2014 mit der vorliegenden Habilitationsschrift die Lehrbefugnis für französische Literatur- und Kulturwissenschaft. Ihre Arbeitsschwerpunkte liegen in der französischsprachigen Gegenwartsliteratur sowie im Bereich Literatur und Medizin.
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