Gelassenheit

Was wir gewinnen, wenn wir älter werden

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medienprofile-Rezension

Gelassenheit beim Altern - anwendbare Philosophie.
Ist der natürliche Alterungsprozess eine Zeit des Verlusts, die mit dem Tod, also der Auflösung des individuellen Nichts endet? Von der Definition 'Leben' über die Gestaltung einzelner Phasen im Leben durchleuchtet der Philosoph die Zeit des Alters und zeigt deren Folgerichtigkeit auf, indem er keine Krankheit darin sieht, sondern den natürlichen Werdegang des Lebens. Nach dem Prinzip der Polarität haben darin Glück, Wohlbefinden, Schmerz und Krankheit Platz. - Zehn gleich lange Kapitel mit farblich markierten Kernsätzen führen den Leser zur Einsicht einer heiteren Gelassenheit gegenüber dem Alter mit Bejahung einer transzendenten (göttlichen) Ebene als "Grenze, die das Leben wertvoll macht" (S. 96). "Gelassenheit ist das Gefühl und der Gedanke, sich in einer Unendlichkeit geborgen zu wissen ..." (S.106). Leicht verdauliche Psycho-Philosophie des bekannten Autors und ab mittleren Beständen gerne empfohlen.

Gelassenheit ist in jeder Lebensphase ein Gewinn, insbesondere aber beim Älterwerden. Dieses Buch zeigt in zehn Schritten den Weg zu ihr auf.Es scheint an ihr zu fehlen: Die fortschreitende Moderne wühlt die Menschen dermaßen auf und wirbelt ihr Leben so sehr durcheinander, dass die Sehnsucht nach Gelassenheit wächst. Sie war ein großer Begriff seit der Antike. In der Moderne aber geriet sie in Vergessenheit. Sie wurde zum Opfer des modernen Aktivismus, des wissenschaftlich-technischen Optimismus. Die Zurückhaltung, die sie verkörperte, galt nicht als Tugend. Eine bestimmte Lebenszeit schien lange wie geschaffen für die Gelassenheit: Das Älterwerden. Aber auch daraus ist eine stürmische Zeit geworden, die Gelassenheit will nicht mehr so ohne Weiteres gelingen. Wie ist sie wiederzugewinnen? Kann die älter werdende Gesellschaft eine gelassenere sein?Der Berliner Lebenskunstphilosoph und Bestsellerautor (Glück) präsentiert ein Buch, in dem es ihm darum geht, Gelassenheit nicht einfac
h nur zu proklamieren, sondern lebenspraktisch zu zeigen, wie sie erreicht werden kann. Ein Buch für die Zeit, in der Gelassenheit zur begehrten Ressource wird, sowohl für den Einzelnen wie auch für die Gesellschaft.

Wilhelm Schmid, geboren 1953 in Bayerisch-Schwaben, lebt als freier Philosoph in Berlin. Bis zur Altersgrenze lehrte er Philosophie als außerplanmäßiger Professor an der Universität Erfurt. Zeitweilig war er tätig als Gastdozent in Riga/Lettland und Tiflis/Georgien sowie als philosophischer Seelsorger an einem Krankenhaus in der Nähe von Zürich/Schweiz. 2012 wurde ihm der deutsche Meckatzer-Philosophiepreis für besondere Verdienste bei der Vermittlung von Philosophie verliehen, 2013 der schweizerische Egnér-Preis für sein Werk zur Lebenskunst. Umfangreiche Vortragstätigkeit im In- und Ausland zu den Themen seiner Bücher, die auch in zahlreichen Übersetzungen vorliegen. Großen Erfolg hatten seine Bücher über das Schaukeln (2023), die Gelassenheit (2014) und das Glück (2007), alle im Insel Verlag, Berlin.

»Im hektischen Markt der Trostangebote ist diese kleine Schrift ein angenehmes Abrüstungsangebot und eine Einladung zur Besinnung.« Denis Scheck Der Tagesspiegel 20150510
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