Maggie Gobran - Die Mutter Teresa von Kairo

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medienprofile-Rezension

Die Wandlung einer wohlhabenden Professorin zur Ordensschwester in den Müllstädten Kairos.
Was mit einer "Episode" am Straßenrand begann, mündete in der Hilfsorganisation "Stephen's Children", die Fürsorge, Bildung und Hilfe zur Selbsthilfe in die Slums der ägyptischen Metropole bringt. Geschockt und berührt von der Armut und den unsäglichen Lebensbedingungen bei den Zabbalin, den Müllsammlern von Kairo, spürte Maggie Gobran den Auftrag einzugreifen. Die koptische Christin konnte bald Freunde und Familienangehörige für ihr Engagement begeistern und richtete zunächst eine Art "Besuchsdienst" ein. Sie sah viel Elend und Gewalt, erlebte aber auch - unverhofft - große Rücksichtnahme und Selbstlosigkeit. Sie selbst erfuhr nicht nur innere, sondern auch äußere Wandlung, folgte dem Ruf Gottes, legte ihre berufliche Laufbahn auf Eis und die "weltliche" Kleidung ab. Als renommierte Akademikerin sieht sie den Hauptansatzpunkt, der Armutsspirale zu entkommen, in der Bildung. 95 Kindergärten mit 80 angeschlossenen ambulanten Kliniken und fünf Berufsbildungszentren gewährleisten eine breit gefächerte Hilfe zur Selbsthilfe. Maggie Gobran setzte bei den Kindern an, begann ihre Foundation aufzubauen und auszuweiten. Die Autorinnen reisten für ihre Recherchen selbst in die Slums von Kairo, begleiteten Maggie Gobran und führten Interviews. Mit dem vorliegenden Buch gelingt es ihnen, das Lebens- und Glaubenszeugnis der "Mutter Teresa von Kairo", auf - bei aller Tragik vieler der geschilderten Begebenheiten sei diese Umschreibung erlaubt - unterhaltsame Weise darzulegen. Das Buch liest sich gut und flüssig, hält einen gefangen, so dass man es kaum mehr aus den Händen legen mag. Unbedingt empfehlenswert!

"Ich ging in den Luxushotels und Nobelrestaurants ein und aus, doch die wertvollsten und kostbarsten Momente des Lebens habe ich nicht dort erlebt, sondern in der Müllstadt.
Ich traf während meiner Karriere die Elite Ägyptens: die Schönsten, Reichsten und Erfolgreichsten. Aber wenn meine Kinder mich mit ihren glücklichen Gesichtern anstrahlen, sehe ich innere Schönheit aufblitzen.

Das ist ein Geschenk des Himmels, denn der Himmel ist geprägt von Liebe, Freude und Barmherzigkeit. Wenn ich bei den Ärmsten bin, kann ich oft ein Stück von diesem Himmel erkennen.

Alles, was du weggibst, wirst du wieder erhalten, alles, was du behältst, wirst du verlieren. Wenn du Liebe verschenkst, wirst du Liebe bekommen, wenn du Freude austeilst, kommt Freude zurück."

Maggie Gobran

Für das Leben unter den Ärmsten der Armen gab die ägyptische Informatikprofessorin Maggie Gobran Karriere und Wohlstand auf. Seit 25 Jahren setzt sie sich für die Menschen in den Slums von Kairo ein. Und das im Brennpu
nkt zwischen Christentum und Islam. Ihre bewegende Lebensgeschichte zeigt, was ein einzelner Mensch bewirken kann.

Autorisierte Biografie mit einem Nachwort von Volker Kauder
und zahlreichen Fotos von Christoph Jorda.
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