Der Wilde

Roman

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Juan Guillermos aufregendes und raues Leben spielt sich über den Dächern von Mexiko-City ab. Als sein Bruder stirbt, stürzt auch Juan in einen tiefen Abgrund. Guillermo Arriaga schreibt die epische Geschichte von Schuld und Rache neu - in einer Welt, in der der Tod kein Fremder ist.Juan Guillermo kennt Mexiko-City besser als jeder andere. Mit seinen Freunden streift er durch sein Viertel, gewinnt Mutproben über den Dächern der Stadt und hält die Direktorin der Schule auf Trab. Sein großes Idol dieser unbeschwerten Tage ist sein großer Bruder Carlos. Ein belesener und geschäftstüchtiger junger Mann, der für Juan unantastbar zu sein scheint. Dann wird Carlos ermordet und Juan muss sich der grausamen Frage stellen, ob er seinen Tod hätte verhindern können. Er sinnt auf Rache, doch erst die Schicksalsgemeinschaft mit der schönen Chelo und einem gefährlichen Wolf zeigt ihm einen Weg aus dem Strudel von Verzweiflung und Gewalt. Guillermo Arriaga erschafft ein Epos der menschlichen Abgrü
nde, aus dem in dunkelster Nacht die Menschlichkeit hervorbricht.

Guillermo Arriaga, geboren 1958 in Mexiko-Stadt, gehört zu den bedeutendsten Drehbuch- und Buchautoren der Gegenwart. Von ihm stammen die Drehbücher zu der mit mehreren Oscars ausgezeichneten Filmtrilogie Amores Perros, 21 Gramm und Babel. Neben seinen Drehbüchern hat er bislang drei Romane und einen Kurzgeschichtenband veröffentlicht; dieser neue, hier vorliegende Roman markiert einen Höhepunkt in Arriagas Werk.

"Der Epos "Der Wilde" ist packend erzählt. Es verknüpft die schmerzhaften Erlebnisse eines Jugendlichen in Mexiko mit einem Wolf in Kanada"
Eva-Christina Meier, TAZ, 03.12.2018

"Ein ständiger Flirt mit dem Abgrund"
Ronja Mira Dittrich, ttt, 02.12.2018

"Grausamkeit und Zärtlichkeit. Arriaga ist der Chronist Mexikos. Ein Roman wie das Land, in dem er spielt"
Ronja Mira Dittrich, ttt, 02.12.2018

"Blut, Dreck und Hoden - ein wuchtiger Roman im Stil des magischen Realismus"
Ronja Mira Dittrich, ttt, 02.12.2018

""Amores perros" war noch gar nichts dagegen: In seinem wuchtigen Roman "Der Wilde" verstrickt Guillermo Arriaga die tierische Natur des Menschen mit einer Geschichte Mexikos um 1970"
Jan Wiele, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 24.11.2018

"[...] so prekär die Analogie zwischen Mensch und Wolf auch ist: Die tierische Beharrlichkeit, mit der Arriaga sie durchspielt und en passant eine Art Sozialgeschichte Mexikos erzählt hat schon etwas von einem großen Wurf"
Jan Wiele, Frankfu
rter Allgemeine Zeitung, 24.11.2018

"Der Mexikaner Guillermo Arriaga beherrscht nicht nur Drehbuchschreiben. Sein Roman "Der Wilde" ist furios. [...] was für ein Glück für den Leser."
Matthias Schmidt, Stern, 08.11.2018

"Kunstvolles Erzählstückwerk. Rasant wechselt Arriaga zwischen Rück- und
Vorausblenden, Schauplätzen und Textsorten, um die Hintergründe der
Katastrophe Stück für Stück zu offenbaren."
Judith Hoffmann, Ö1 - Morgenjournal, 29.10.2018

"Romantisch, brutal und lesenswert [...] Wirklich lohnende Lektüre!"
Ulrike Sárkány, NDR Kultur, 26.10.2018

""Der Wilde" taucht in die Abgründe der menschlichen Seele."
Dirk Fuhrig, Deutschlandfunk Kultur - Lesart, 22.10.2018
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