Christliches Menschenbild

Zugänge zum Werk von Josef Pieper

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Die oftmals nur rein deklamatorische Berufung auf das christliche Menschenbild ist ebenso vieldeutig wie leer. Es fehlt im politischen und gesellschaftlichen Diskurs an einer fundierten philosophisch-theologischen Anthropologie. In seinen Vorlesungen an der Universität in Münster und auch weltweit ging es Josef Pieper immer darum, die wirkliche Existenzsituation des Menschen unverkürzt vor Augen zu stellen mit den Mitteln einer genauen philosophischen Untersuchung und bis an die Grenze zur Theologie. Die hier versammelten Beiträge sollen helfen, neue Zugänge zu eröffnen zu einem Werk, das zu den bedeutendsten Vergegenwärtigungen des christlichen Menschenbilds in unserer Zeit gehört.
Unter dem Kennwort des ersten Teils "Offenheit für das Ganze" finden sich solche Beiträge, die direkt oder indirekt Bezug nehmen auf jene Grunddimension des menschlichen Geistes, die heute durch die These von der sozialen Konstruktion der Wirklichkeit radikal in Frage gestellt ist.

Im zweiten Teil "Di
mensionen des Menschseins" geht es vornehmlich um inhaltliche Aspekte des Menschseins wie Liebe, Tod, Schuld und Sünde, deren Klärung in Abgrenzung auch von bestimmten Auffassungen des Menschen in Philosophie und Theologie von erheblicher Tragweite ist.

Wald, Berthold
Berthold Wald, geb. 1952, Studium der Philosophie, Germanistik und Katholischen Theologie in Freiburg/Brsg. und Münster; Promotion und Habilitation in Philosophie an der Universität Münster. Seit 2002 Ordentlicher Professor für Systematische Philosophie an der Theologischen Fakultät Paderborn und Leiter der Josef Pieper Arbeitsstelle. Veröffentlichungen zum Personbegriff, zu Grundlegungsfragen im Bereich von Ethik und Rechtsphilosophie und Herausgeber der Werke von Josef Pieper; verheiratet und Vater von vier Kindern.
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