Wenn die Enkelkinder nach Gott fragen

Eine Ermutigung für Großeltern

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medienprofile-Rezension

Biografisch-erzählende und kommunikationstheoretische Antworten auf religiöse Konflikte in Familien.
Der Titel geht in zwei separaten Teilen der Frage nach, wie man in Familien damit umgehen kann, wenn zwischen den Generationen der Zugang zur Religion sehr unterschiedlich ist, konkret wenn den Großeltern ihr christlicher Glaube auch in der Beziehung zu ihren Enkelkindern wichtig ist und den Eltern nicht. Im ersten Teil umkreist der Religionspädagoge Albert Biesinger diese Fragen biografisch motiviert in seinem assoziativ-erzählenden Stil, der allerdings nicht systematisch alle aufgeworfenen Fragen beantwortet. Insbesondere die Frage, wie es denn zum religiösen Bruch in vielen Familien gekommen sein könnte, wäre hier interessant gewesen, waren es doch die jetzigen Großeltern, deren eigene religiöse Erziehung für ihre Kinder nicht mehr traditionswürdig zu sein scheint. Im zweiten Teil nähert sich die Psychologin Julia Biesinger analytisch, systematisch und praktisch der Frage, wie Kommunikation in Familien gelingen kann. Der stilistische Unterschied zwischen beiden Teilen ist erheblich. Anregungen für das eigene Familienleben bietet vor allem der zweite Teil, auch wenn er weniger direkt auf die Titelfrage des Bandes eingeht. Für größere Bestände empfehlenswert.
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Viele junge Eltern fragen bei uns nach Büchern, die das Kirchenjahr erklären. Sie sind selbst religiös erzogen worden, leben aber mittlerweile ohne kirchliche Rituale. Wenn dann die Kinder kommen, merken sie erst, wie wenig sie vorleben und vermitteln können. Hier setzt Albert Biesinger an. Zusammen mit seiner Schwiegertochter gibt er anhand von konkreten Beispielen ganz alltagstaugliche Tipps für Eltern und Großeltern.

Manche jungen Eltern entscheiden sich für eine Erziehung ihrer Kinder, in der Religion nicht vorkommt. Anderen ist Religion gleichgültig. Und viele Großeltern schmerzt es, mitanzusehen, wie der Glaube, den sie als tragenden Grund ihres Lebens erfahren haben, nicht an die nächste Generation weitergegeben wird. Bei diesem sensiblen Thema gilt: Das Wichtigste ist Liebe und Respekt - zu den eigenen Kindern, die es anders machen als man selbst es gemacht hat, und zu den Enkeln, die anders aufwachsen. Gemeinsam mit seiner Schwiegertochter Julia Biesinger macht Albert Biesinger Mut, alltagstaugliche Wege zu gehen.

Biesinger, Albert
Prof. Dr. Albert Biesinger, mehrfacher Großvater, lehrte von 1991 bis 2014 Religionspädagogik an der Universität Tübingen. Er ist Mitgründer der 'Stiftung Gottesbeziehung in Familien' und bekannt durch zahlreiche Bücher und eine umfangreiche Vortragstätigkeit.

Biesinger, Julia
Julia Biesinger, Schwiegertochter von Prof. Albert Biesinger, ist Diplompsychologin und Mutter von drei Schulkindern. Sie lebt bei Bühl (Baden).
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