Und dann kam Paulette

Roman

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medienprofile-Rezension

Beschwingte Erzählung über das Zusammenleben verschiedener Generationen.
Der Witwer Ferdinand, der einsam auf einem kleinen Hof in Frankreich lebt, nimmt nach vielen Jahren Kontakt zu seiner ebenfalls allein lebenden Nachbarin Marceline auf, um ihr bei größeren Schäden am Haus zu helfen. Aus der Notlage heraus bietet er ihr an, doch die Zeit der Reparatur auf seinem Hof zu verbringen. Im Laufe der Jahreszeiten werden mehrere, die das Leben der beiden kreuzen und in Schwierigkeiten stecken, in diese bunte Wohngemeinschaft geladen ... Der Roman ist sehr einfach, besticht aber durch das undramatische Erzählen schicksalhafter und oft auch bitterer Wendungen im Leben des Menschen. Dass dann am Schluss die Schülerin Muriel noch ungewollt ein Kind bekommt, ist keine Katastrophe, da das Mädchen von genügend anderen liebevoll aufgenommen wird. - Der Roman, der schon im Layout mit gute Laune verbreitendem Sonnengelb und einer fröhlichen Zeichnung eher wie ein Kinderbuch daherkommt, gleicht auch sprachlich in seiner parataktischen Struktur einem solchen. Komplexe Aufarbeitung von Lebenssituationen ist nicht das Ziel der Autorin, vielmehr die einfache Botschaft: Jung und Alt, nehmt einander wahr und helft euch, dann ist das Leben leichter. Literarisch wird so mancher Leser also anecken, was aber der Schwierigkeit, den hier gebotenen Laissez-faire-Stil des Französischen ins Deutsche zu übersetzen, geschuldet ist. Leichte Lektüre mit Lebenshilfe: www.zusammen-alt-werden.de (Übers.: Ina Kronenberger)

Vive la WG!
Ferdinand lebt allein auf seinem großen Bauernhof, nur sein Kater leistet ihm Gesellschaft. Bis das Dach seiner Nachbarin Marceline einstürzt und er beschließt, die ältere Dame bei sich aufzunehmen. Doch dabei bleibt es nicht. Nach und nach richten sich immer mehr Personen bei ihm ein: ein Jugendfreund, zwei kopflose alte Damen, eine Krankenschwester in Not und ein Student. Der Bauernhof erwacht zum Leben. Und schnell ist allen klar: Zusammen wohnt man besser als allein!

Constantine, Barbara
Barbara Constantine ist Drehbuchautorin, Töpferin und Schriftstellerin. Sie lebt in der Nähe von Paris, fährt aber so oft wie möglich ins Berry, um dort Bäume zu pflanzen, alte Scheunen wiederherzurichten, dem Gesang der Nachtigall in warmen Sommernächten zu lauschen. "Und dann kam Paulette" ist ihr dritter Roman und wurde in Frankreich ein Nummer-eins-Bestseller.

Kronenberger, Ina
Ina Kronenberger übersetzt aus den Sprachen Norwegisch und Französisch, unter anderem Philippe Claudel, Barbara Constantine, Anna Gavalda, Per Petterson, Jan-Erik Fjell und Linn Ullmann. Sie wurde 2010 für ihre Übersetzung von Stian Hole: Garmans Sommer mit dem Jugendliteraturpreis ausgezeichnet und auf die IBBY Ehrenliste 2012 aufgenommen. Die Übersetzerin lebt in Bremen.

Ein Roman, der lehrt, dass Veränderungen glücklich machen. Bild
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