Treffen sich zwei Gene

Vom Wandel unseres Erbguts und der Natur des Lebens

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 Borromäusverein e.V.
Die Geschichte der Genetik, ihr aktueller Forschungsstand und ihre Bedeutung für die Zukunft des Menschen.
Die Vorstellung von einem fest verankerten genetischen Programm bedarf der Korrektur: Gene sind keine festen Einheiten, sondern durch Wechselwirkungen im Sinne eines Prozesses ständig im Wandel. Dem renommierten Wissenschaftshistoriker und -vermittler Ernst Peter Fischer geht es um eine neue Sicht auf die moderne Genetik, die trotz des rasanten Erkenntniszuwachses das Geheimnis des Lebens nicht entschlüsselt, sondern weiter vertieft hat. Der Autor erzählt die lange Geschichte der genetischen Wissenschaften und ihrer Protagonisten seit Mendel spannend, sodass die jeweiligen Fragestellungen und Antworten aus ihrer Zeit heraus verständlich werden. Grundsatzprobleme werden dabei elegant mit philosophischen Überlegungen oder Beispielen aus der Literatur verknüpft. Mit Blick auf die aktuellen Möglichkeiten von Gentechnik und Gentherapie plädiert der Autor nachdrücklich gegen eine Optimierung des Menschen. Die komplizierte Materie wird lebendig und anschaulich geschildert, ein Glossar erleichtert den Zugang. - Das lehrreiche, anspruchsvolle Sachbuch richtet sich an naturwissenschaftlich vorgebildete Laien und kann größeren Büchereien unbedingt empfohlen werden.


Warum wir ein neues Verständnis der Gene brauchen!

Die Fortschritte der Genetik sind enorm - und die herkömmliche Vorstellung, Gene hätten einen festen Ort und klar definierte Aufgaben, ist nach neuesten Erkenntnissen überholt. Ernst Peter Fischer zeigt, warum wir ein verändertes Verständnis der Gene brauchen: Sind sie doch etwas Bewegliches, mit dem unsere Erbanlagen einen ständigen Wandel vollziehen.

Fischer, Ernst Peter
Ernst Peter Fischer, geboren 1947 in Wuppertal, studierte Mathematik, Physik und Biologie und promovierte 1977 am California Institute of Technology. 1987 habilitierte er sich im Fach Wissenschaftsgeschichte und lehrte in den Jahren darauf an den Universitäten Konstanz und Heidelberg. Als Wissenschaftspublizist schreibt er unter anderem für die Frankfurter Allgemeine Zeitung. Fischer ist Autor zahlreicher Bücher, darunter der Bestseller »Die andere Bildung« (2001) und »Die Verzauberung der Welt. Eine andere Geschichte der Naturwissenschaft« (2014). Für seine Arbeit erhielt er mehrere Preise, u. a. den Sartorius-Preis der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen. Bei Siedler erschien zuletzt »Durch die Nacht. Eine Naturgeschichte der Dunkelheit« (2015).

"Zum Glück gibt es Ernst Peter Fischer. Der Wissenschaftshistoriker (...) erklärt (...) was Gene eigentlich in unserem Körper machen (...)." rbb radio eins "Die Profis"
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