Der Poet der kleinen Dinge

Roman. Ausgezeichnet mit dem Prix Marguerite-Audoux 2010 und dem Prix Handi-livres 2011

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medienprofile-Rezension

Die Geschichte von einem schwerbehinderten jungen "Mann für nichts", der nur Unverständliches dichten und grottenfalsch singen kann.
Der schwerbehinderte Gérard, der in einer Parallelwelt lebt, macht allen, vor allem seiner Schwägerin, bei der er zusammen mit ihrem schweigsamen Mann - seinem Bruder - lebt, das Leben schwer, weil er sich etwa unbeholfen Popcorn backen will und damit fast das ganze Haus in Flammen setzt; oder immer wieder mit unverständlichen Gedichten auf sich aufmerksam machen will oder oft grottenfalsch und lautstark zu singen anfängt ... Erst die Herumtreiberin Alex, die für ein paar Monate ins Haus einzieht, schließt ihn, den sie Roswell nennt, ins Herz, unternimmt mit ihm Ausflüge in die ihnen unbekannte Umgebung und macht ihn so glücklich. Er blüht auf und traut sich was zu unternehmen, kann aber auch dadurch seine körperlichen Gebrechen nicht ablegen. Als sein Bruder und seine Frau endlich eine Woche Urlaub - auch von ihm - machen können, weil Alex die Aufsicht über den Behinderten übernimmt, geschieht das Wunder. - Eine liebenswerte Erzählung über unseren Umgang mit Behinderten und deren Leben unter meist voreingenommenen Mitmenschen; einfach und liebenswürdig erzählt (nur der deutsche Titel bleibt ein Rätsel gegenüber dem französischen "Vivement l'avenir"). - Für alle Freunde von liebenswerten Geschichten. (Übers.: Claudia Kalscheuer)

Die junge Alex lebt aus dem Rucksack, jobbt auf einer Hühnerfarm und hat am Bruder ihres Vermieters einen Narren gefressen: Gérard leidet an einer Behinderung und stellt jede Menge Unfug an, aber er trägt das Herz am rechten Fleck. Und Alex traut ihren Ohren nicht, als er eines Tages beginnt, ihr schlichte und zugleich hoch poetische Gedichte vorzutragen ... Bei ihren Spaziergängen am Fluss lernen die beiden ein anderes Außenseiterpaar kennen: zwei junge Männer, die dort jeden Tag herumhängen und Bier trinken. Das Unmögliche geschieht: Die vier freunden sich an, und plötzlich bietet sich ihnen die Möglichkeit, gemeinsam zu einer Freundin von Alex zu reisen - zu viert auf einem alten Motorrad mit Sidecar ...

Marie-Sabine Roger, 1957 in der Nähe von Bordeaux geboren, lebt mit ihrer Familie in Nähe von Nîmes. Sie arbeitete einige Jahre als Grundschullehrerin, ehe sie sich ganz der Schriftstellerei widmete. Ihre Romane wurden mit mehreren Preisen ausgezeichnet.
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