Eine für alle

Mein Leben als Schäferin

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Unterwegs mit 400 Schafen

Wer mehr als 400 Schafe hütet, darf nie den Überblick verlieren: Ruth Häckh, Schäferin in vierter Generation, weiß, wovon sie spricht. Das ganze Jahr über ist sie mit ihren Tieren unterwegs, im Sommer auf den Wacholderweiden der Schwäbischen Alb - einer uralten Schäferlandschaft von außerordentlicher Schönheit -, in der kalten Jahreszeit zog sie früher bis an den Bodensee auf die Winterweide.

Authentisch und voller Leidenschaft erzählt sie vom Rhythmus der Jahreszeiten, vom Glück, tagtäglich im Einklang mit der Natur zu leben, von Verantwortung, Freiheit und Tradition. Sie spricht aber auch vom Überlebenskampf der Schäfer in einer Welt, in der sie zwar wie liebenswerte Relikte einer fernen Vergangenheit wirken, ihre Existenz jedoch durch die Hektik der modernen Zeit zunehmend bedroht ist.

Ein außergewöhnlicher Einblick in uraltes Schäferwissen - und ein Tribut an das einfache Leben auf dem Lande.

Häckh, Ruth
Ruth Häckh, geboren 1962 in Heidenheim, ist in einer Schäferfamilie aufgewachsen - bereits ihr Urgroßvater hütete Schafe. Das Laufen lernte sie im Lämmerschlupf. Nach dem Abitur machte sie eine Lehre im elterlichen Betrieb, legte 1991 ihre Meisterprüfung als Schäferin ab und arbeitete auf Farmen in Australien und Neuseeland. Seit 1989 führt sie ihre eigene Schäferei, zeitweise mit über 800 Schafen. Sie hat zwei erwachsene Söhne und lebt mit ihrem Partner in Sontheim.

"Unsentimental und schroff poetisch." Berliner Morgenpost
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