Rico, Oskar und der Diebstahlstein, 1 DVD

Empfohlen von der Filmbewertungsstelle Wiesbaden (FBW): Prädikat besonders wertvoll. 90 Min.

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medienprofile-Rezension

Der alte Fitzke ist gestorben und hat Rico seine Steinsammlung vermacht. Oskar und er finden heraus, dass der wertvollste Stein gestohlen wurde. (FSK: ab 0)
Im dritten Teil der Kinderabenteuer um den tiefbegabten Rico und seinen schlauen Freund Oskar stirbt der kauzige Nachbar und vererbt Rico seine Steinsammlung. Als einer der Steine gestohlen wird, wollen die Jungen die Diebin überführen und reisen ihr aus Berlin an die Ostsee nach. Dabei rücken auch kleine Unstimmigkeiten und Spannungen zwischen den Freunden ins Zentrum der feinfühlig inszenierten Geschichte, in der viele Fäden aus den früheren Filmen verbunden werden. Bravourös nimmt die Inszenierung die Perspektive der über sich hinauswachsenden Kinder ein, ohne je in Albernheiten oder Besserwisserei abzugleiten. - Sehenswert.

Der tiefbegabte Rico (Anton Petzold) und der hochbegabte Oskar (Juri Winkler) sind in ihrem letzten Abenteuer Steindieben auf der Spur, welche sie sogar bis an die Ostsee führt.
In der Dieffe 93 hat sich einiges getan: Ricos Mutter Tanja (Karoline Herfurth) ist mittlerweile mit dem Bühl (Ronald Zehrfeld) zusammen und Ricos bester Freund Oskar lebt mit seinem Vater Lars (Detlev Buck) nun auch bei Rico im Haus. Also eigentlich alles gut und Ricos Laune ist prima. Doch dann stirbt völlig überraschend der knarzige Fitzke (Milan Peschel) und vererbt Rico seine geliebte Stein-Sammlung. Während Oskar überzeugt ist, dass diese Sammlung absolut wertlos ist und eine echte Fitzke-Marotte war, glaubt Rico nun im Besitz eines wertvollen Schatzes zu sein, den er in Gedenken an Fitzke auch würdig bewahren möchte.
Als die beiden Jungs feststellen, dass Ricos Lieblingsstein, der Kalbstein, gestohlen wurde, ist ihr Detektiv-Spürsinn geweckt! Sie müssen die Diebe stellen und finden heraus, dass die
auf dem Weg an die Ostsee sind. Da passt es prima, das Tanja mit dem Bühl in den "Knutsch-Urlaub" geflogen ist und so begeben sich die beiden pfiffigen Jungs allein auf eine spannende Reise an die Ostsee.

Andreas Steinhöfel, geb. 1962 in Battenberg, Studium der Anglistik, Amerikanistik und Medienwissenschaften in Marburg. Tätig als Übersetzer, schreibt Drehbücher und rezensiert Jugendliteratur für die FAZ und DIE ZEIT. Zahlreiche Veröffentlichungen von Kinder- und Jugendbüchern mit nationaler und internationaler Auszeichnung. 2009 erhielt Andreas Steinhöfel den 'Erich Kästner Preis für Literatur', 2013 den 'Deutschen Jugendliteraturpreis'.
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