Kleine Schule des Loslassens

Mit den Weisheiten der Wüstenväter durch den Tag

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Aus dem Alltag der Wüstenväter

Einfache Weisheiten für die heutige Zeit

Im 4. und 5. Jahrhundert zogen viele Menschen in die öden Landschaften abseits des fruchtbaren Niltales. Sie hatten ihr früheres Leben aufgegeben und begaben sich in die Schule älterer weiser Mönche. Von ihnen lernten sie, im Rhythmus von Gebet, Lesung und Arbeit eine neue Lebensform einzuüben. Der Auszug in die Wüste verlangte, eigene Wünsche und Vorstellungen, die Erwartung anderer und ein oberflächliches Gottesbild loszulassen, das der harten Realität der Wüste nicht standhielt. Schon bald zogen die Wüstenmönche viele Pilger und auch Pilgerinnen an; manche erhielten eine Wegweisung für ihr Leben. Auch wenn diese nicht einfach zu bekommen war, denn die Pädagogik der Eremiten war mehr durch das Vorleben und authentische Sein als durch große Worte geprägt.

Die überlieferten Weisheiten faszinieren jedoch bis heute. Die Sehnsucht, sich vom Vordergründigen der Welt zu verabschieden, um zu einer inneren Stärke
zu gelangen, die - in rechter Weise - unabhängig und frei macht, prägt auch den Menschen des 21. Jh. Seit vielen Jahren beschäftigt sich der Autor mit den Texten der Wüstenmönche und hat diese für die Ö1-Sendung "Gedanken für den Tag" und für die "Morgengedanken" der Regionalradios für ein breites Publikum aufbereitet.

Tipp:

Bewährte Lebensorientierung

sachkundig und humorvoll erzählt

Eckerstorfer, Bernhard A.
BERNHARD A. ECKERSTORFER, geb. 1971 in Linz, Studien der Geographie und Theologie in Salzburg, Wien und den USA, Promotion über amerikanische Theologie. Im Jahr 2000 Eintritt ins Benediktinerstift Kremsmünster in Oberösterreich, 2001-2003 Spezialstudien der monastischen Theologie in Rom, 2005 Priesterweihe. Novizenmeister und Lehrer am Stiftsgymnasium. In Vorträgen, Publikationen und universitären Lehraufträgen beschäftigt sich der Autor mit der Kirche und dem Mönchtum in der heutigen Welt.
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