Drei miese, fiese Kerle

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medienprofile-Rezension

Mit Mut, Anti-Gespensterkugeln, dem klugen Rat der karierten Katze und einer schlauen List erledigt Konrad die drei Fiesen.
Konrad und seine Eltern wohnen leider in einer verrufenen Gegend. Hier spuken ein dickes Gespenst mit Augenklappe und rasselnder Kette, ein klobiges Ungeheuer mit warziger Haut und spitzen Zähnen und ein gruseliger grüner Nachtmahr. Gerne tippen sie arglosen Wanderern auf die Schulter, die dann mit Schock im Krankenhaus landen. Bis Konrad sich zum rußigen Schloss, dem Domizil der Fiesen, aufmacht. Ihre wüsten Drohungen schüchtern ihn nicht ein, und die karierte Katze verrät ihm eine Finte, so dass er die Bösen einen nach dem anderen erledigt. Ihre kläglichen Überreste vertilgt genüsslich die Katze. Bild für Bild wächst sie ins Monströse und wird zum neuen Schrecken der Gegend, doch Konrad mag sie. Der Märchenstoff vom Schwachen, der mit Mut und Schläue seine mächtigen Gegner besiegt, wird hier aktualisiert und mit viel Sprachwitz erzählt. Kongenial sind die karikierenden Bilder, auf denen viele komische Details zu entdecken sind. Fast hat man Mitleid mit dem immer dünner werdenden Gespenst, dem nach Konrads Attacke der Gürtel um den Bauch schlackert oder dem Ungeheuer in roter, geblümter Unterhose, aus dem unaufhaltsam die Luft entweicht. Originell wirken die über allerlei Leitern begehbare Berglandschaft und auch die hintergründig grienende Katze mit Kreuzworträtselapplikationen. Außergewöhnlich.



Stiftung Lesen-Rezension
So kann das einfach nicht weitergehen! Konrad und seine Eltern sind restlos genervt: Jeden Tag rast ein Krankenwagen an ihrem gemütlichen Haus mit den grünen Fensterläden vorbei. Mit Tatütata und allem Drum und Dran. Und das alles nur, weil sie in einer üblen Gespenstergegend wohnen und gegenüber drei finstere Gesellen hausen: Ein wüstes Gespenst, ein dickes Ungeheuer und ein bleicher Nachtmahr. Die drei erschrecken ständig harmlose Wanderer fast zu Tode. Daher haben auch Konrads Eltern nichts dagegen, als Konrad loszieht um den drei miesen, fiesen Kerlen das Handwerk zu legen. Nur ein paar Gespensterkugeln nimmt er mit – für alle Fälle... Gruselig-heiteres Märchen, das Kindern ab ca. 5–6 Jahren von den Schwächen der scheinbar so Starken erzählt. Ein fantastisches Vorlesevergnügen mit viel Witz im Detail.

Schluss mit der Herumgespensterei! Ein tolles Bilderbuch von Paul Maar und Susann Opel-Götz Konrad hat die Nase voll! Er wohnt mit seinen Eltern in einer ganz üblen Gespenstergegend, wo die wirklich miesen, fiesen Gespenster Mann und Maus erschrecken. Schluss mit der Herumgespensterei, sagt Konrad. Jetzt mach ich die drei Fiesen fertig. Mit Anti-Gespensterkugeln bewaffnet, geht er los zum rußigen Schloss, durch den dunklen Wald und über die einsamen Felsen. Aber so leicht lassen sich die miesen, fiesen Kerle nicht fertimachen! Gut, dass Konrad im rußigen Schloss eine merkwürdige karierte Katze findet.
- Innovativ und witzig - und ein Lieblingsbuch speziell für Jungs!

Paul Maar, geboren 1937 in Schweinfurt, wurde als Erfinder des "SAMS" bekannt und ebenfalls als erfolgreicher Autor und Illustrator von Kinder- und Jugendbüchern. Er erhielt u.a. den Sonderpreis des Deutschen Jugendliteraturpreises für sein Gesamtwerk. 2009 wurde ihm der Wolfram-von-Eschenbach-Kulturpreis verliehen.

Susann Opel-Götz wurde 1963 in Bayreuth geboren. Sie studierte zunächst Kunst und Literatur, später Buchillustration an der Akademie der Bildenden Künste in München und arbeitet seitdem sehr erfolgreich als freie Illustratorin. Sie hat zahlreichen beliebten Kinderbuchfiguren ein Gesicht gegeben. "Ab heute sind wir cool", ihr erstes eigenes Bilderbuch wurde mit dem Eulenspiegel-Bilderbuchpreis als inhaltlich und gestalterisch herausragend ausgezeichnet.
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