Asterix - Asterix bei den Pikten

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medienprofile-Rezension

Asterix und Obelix stehen einem in Gallien gestrandeten Schotten gegen seine Feinde bei.
In einem Eisblock wird ein tätowierter stattlicher junger Mann an Galliens Küste angeschwemmt. Dank eines Zaubertranks kann der bald aufgetaute Schotte Mac Aphon vom Mordanschlag seines Gegenspielers Mac Abberh berichten. Gemeinsam mit Asterix und Obelix reist der redselige Gast im karierten Rock zurück zu seinem Stamm, den Pikten, um dem inzwischen mit den Römern praktizierenden machtgierigen Verräter das Handwerk zu legen. Nach mehreren schwachen Bänden übergab "Asterix"-Schöpfer Albert Uderzo erstmals das Zepter an ein neues Team. Auf der Buchmessen-Pressekonferenz erzählten Autor Jean-Yves Ferri ("Die Rückkehr aufs Land" - BP/mp 09/236) und Zeichner Didier Conrad ("Helden ohne Skrupel"), dass sie zunächst nur für einen Probeband verpflichtet wurden. Stilistisch orientiert sich Conrad nach eigenen Angaben an dem frühen, etwas kantigen Zeichenstil von Albert Uderzo, der dieses Mal nur noch am Cover beteiligt war. In dessen Tradition verknüpft Ferri historische Daten und lehrreiche Informationen mit skurrilen Charakteren, kleinen Gags am Rande sowie Wortspielen, die in der Übersetzung notgedrungen verändert werden mussten. Das Hauptmanko liegt darin, dass sich das Duo zu stark an bewährte Ingredienzien hält (junges Glück in Not, Piratenzusammenstöße, Römerkeilereien, etc.). Vielleicht vermögen sie es künftig, sich mehr von den Vorgaben zu lösen. Insgesamt ist dieser "Asterix"-Band ein Schritt in die richtige Richtung, der für alle Bestände geeignet ist.

Im Jahre 2013 n. Chr. hat das lange Warten ein Ende: Es erscheint ein neuer Asterix-Band! Dieser ist der 35. der Reihe und dennoch eine Premiere: Erstmals in der langen Erfolgsgeschichte kümmert sich ein neues Autorenteam um die Abenteuer des kleinen Galliers und seines unbeugsamen Dorfes. Der in Frankreich hochangesehene Autor Jean-Yves Ferri und der erfahrene Zeichner Didier Conrad haben vom Zaubertrank gekostet und präsentieren ein neues Abenteuer im Geiste Albert Uderzos und René Goscinnys. Dessen genauer Inhalt ist noch streng geheim, doch eines kann bereits verraten werden: Unsere gallischen Freunde gehen wieder auf Reisen. Und zwar in den nebligen Norden, zum Stamm der Pikten im heutigen Schottland.

Jean-Yves Ferri lebt seit seinem vierten Lebensjahr in Südwestfrankreich, im Départment Ariège. Er lernte mit Comics das Lesen und zeichnete bereits im zarten Alter von 11 Jahren seinen ersten Comic-Strip. Erste Erfolge konnte er Mitte der 90er Jahre als Kinderbuchillustrator verbuchen. 1995 begann seine Zusammenarbeit mit dem in Frankreich sehr bekannten Zeichner Manu Larcenet, als dessen Co-Autor und Szenarist er bis heute wirkt. Albert Uderzos Entscheidung, Ferri als Szenaristen künftiger Asterix-Abenteuer aufzubauen, lag nicht zuletzt an dessen in Frankreich sehr populären Solo-Werk "De Gaule à la plage", das einen humoristischen Blick auf (fiktive) Abenteuer des großen Generals wirft. Didier Conrad wurde 1959 in der Mittelmetropole Marseille geboren. Seine ersten Cartoons veröffentlichte er 1973 im Magazin "Spirou". Seitdem hat sich Conrad zahlreicher Comic-Serien angenommen und gilt als einer der erfahrensten Comic-Zeichner aus französischen Landen, der unter anderem für Dis
ney und Dreamworks arbeitete. Unter Pseudonym zeichnete er die Abenteuer des jungen Lucky Luke ("Lucky Kid") und ab 2011 den "Marsupilami"-Ableger "Marsu Kids". Conrad lebt mit seiner Familie in Los Angeles.
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