Der Nomade

Briefe 1948-1988

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Er schrieb, wie er lebte: ohne Ruhe, ohne Rast. Bruce Chatwin war ein literarischer Nomade, seine Bücher wie "In Patagonien" oder "Traumpfade" machten ihn weltberühmt. Hinter dem Autor, der auf Reisen stets Notizen in seine Moleskine-Hefte schrieb, verbirgt sich ein widersprüchlicher Mensch. Chatwins Briefe an Verwandte und Freunde wie Susan Sontag oder Salman Rushdie reichen von der Internatszeit bis zur Arbeit bei Sotheby's, von den journalistischen Anfängen bis zum literarischen Durchbruch und der Erkrankung an Aids. Der von seiner Ehefrau herausgegebene Briefband ist die einzigartige Möglichkeit einer Annäherung an diesen ungewöhnlichen und zu Lebzeiten stets mythenumwobenen Schriftsteller.

Chatwin, Bruce
Bruce Chatwin, 1940 in Sheffield geboren, arbeitete zunächst als Kunstsachverständiger bei Sotheby's, später als Journalist und freier Schriftsteller. Er starb 1989 in Nizza. Auf Deutsch erschienen u.a. Utz (Roman, 1989), Traumpfade (Roman, 1990), Was mache ich hier (Reiseberichte, 1991), Wiedersehen mit Patagonien (zusammen mit Paul Theroux, 1992), Auf Reisen (Photographien und Notizen, 1993), Der Traum des Ruhelosen (1996), Verschlungene Pfade (1999), Auf dem schwarzen Berg (Roman 2002) sowie Der Vizekönig von Ouidah (Roman, 2003).

"Ein wahrer Schatz: Die Briefe von Bruce Chatwin, dessen Romane und Reisebücher Welterfolge waren, offenbaren das geheim gehaltene Privatleben des britischen Schriftstellers." Andreas Platthaus, Frankfurter Allgemeine, 17.02.15

"Die Briefe des großen Reisenden Bruce Chatwin erzählen vom Bizarren, Wunderbaren, Erhabenen". Roger Willemsen, Die Zeit, 02.10.14

"Seine Briefe brillieren manchmal durch großartigen Humor, vor allem wenn Elizabeth Chatwin seine Hirngespinste und hochfliegenden Pläne mit trockenen Kommentaren versieht." Klaus Bittermann, Die Tageszeitung, 07.10.14

"Die Briefe des rastlosen Reisenden und legendären Schriftstellers Bruce Chatwin zeigen den Menschen hinter dem Werk." Carlos Widmann, Süddeutsche Zeiung, 15.12.14

"In seinen Briefen erschafft Bruce Chatwin auf diese Weise die Figur, die auch für sein Werk stehen soll, ohne sich von diesem gross zu unterscheiden. Das Erstaunliche daran bleibt, wie viel Disziplin und Sitzleder dieser angebliche Nomade für beide
aufgebracht hat." Andreas Langenbacher, Neue Zürchen Zeitung am Sonntag, 25.01.15
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