Der Jude Jesus und die Zukunft des Christentums

Zum Riss zwischen Dogma und Bibel. Ein Lösungsvorschlag

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Während auf der Südhalbkugel die Zahl der Christen zunimmt, verlieren die Kirchen im Norden zu Hunderttausenden ihre Mitglieder. Norbert Reck geht davon aus, dass die Ursachen tiefer liegen, als verschiedene Reformversuche greifen. Seit der Aufklärung herrscht ein tiefer Riss zwischen kirchlicher Lehre (Dogma) und kritischer Beschäftigung mit der Bibel (Exegese), der zum tiefsitzenden Verlust an Glaubwürdigkeit des Christentums geführt hat. Dabei haben sowohl die liberale Bibelkritik als auch der dogmatische Antimodernismus das Jude-Sein Jesu entweder unsichtbar gemacht oder Jesus gar als Überwinder des Judentums gepriesen. Norbert Reck schlägt vor, wie die Entdeckung des Juden Jesus zu einer neuen Zukunft des Christentums führen kann.

Reck, Norbert
Norbert Reck, geb. 1961, Dr. theol., ist freier Autor und Übersetzer. Er ist Mitglied im Gesprächskreis Juden und Christen beim Zentralkomitee der deutschen Katholiken. Von 2000 bis 2016 war er verantwortlicher Redakteur der deutschen Ausgabe der internationalen Zeitschrift »Concilium«. Seit seiner Dissertation über die Bedeutung der Zeugnisse von KZ-Häftlingen für die Theologie (1998) steht die Diskursanalyse im Zentrum seiner Interessen, insbesondere die Analyse der Diskurse der Auschwitz-Überlebenden, der Nachkriegstheologie, der Sexualitäten und der Schuldbewältigung zwischen den Generationen. Veröffentlichungen u. a.: Im Angesicht der Zeugen. Eine Theologie nach Auschwitz (1998); Abenteuer Gott. Den christlichen Glauben neu denken (2003); Mit Blick auf die Täter. Fragen an die deutsche Theologie nach 1945 (zus. mit K. v. Kellenbach und B. Krondorfer, 2006); Hanna Mandel - Beim Gehen entsteht der Weg. Gespräche über das Leben vor und nach Auschwitz (2008); Auf de
r Suche nach der Kirche des Konzils. Texte aus 50 Jahren CONCILIUM (als Mitherausgeber, 2015); Von Abba bis Zorn Gottes. Irrtümer aufklären - das Judentum verstehen (als Mitherausgeber, 2017).
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