Die Päpstin

Roman

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medienprofile-Rezension

Historischer Roman um die (legendäre) Gestalt der Päpstin Johanna.
Johanna von Ingelheim wächst im Frankenreich des 9. Jahrhunderts in ärmlichen Verhältnissen auf. Ihr Vater, ein Dorfpriester, verlangt absoluten Gehorsam von seiner Frau und von seinen Kindern. Johanna flieht und gibt sich als Mann aus, um ein Leben nach ihren Vorstellungen führen zu können. Ihr Weg führt sie nach philosophischer und heilkundlicher Ausbildung von einem fränkischen Kloster, in dem sie zum Priester geweiht wird, nach Rom, wo sie als Leibarzt des Papstes Berühmtheit erlangt und nach dessen Tod zu seinem Nachfolger gewählt wird. Ihre Liebe zu einem Markgrafen wird ihr zum Verhängnis: während der Fronleichnamsprozession stirbt sie an einer Frühgeburt. - Die Legende um eine angebliche Päpstin entstand im 13. Jh., entbehrt jedoch jeder historischen Grundlage. Cross schildert die Lebensumstände der Menschen im 9. Jh., die kirchlichen und moralischen Verhältnisse in düsteren Farben und gibt damit den verbreiteten Vorurteilen über das "finster Mittelalter" und eine machtgierige, korrumpierte Kirche weiter Nahrung. Man könnte es schulterzuckend bei diesem Hinweis belassen, denn zahlreiche historische Romane arbeiten mit diesem Klischee, würde Donna Cross im Nachwort nicht behaupten, es gehe ihr um die historische Wahrheit. Der (katholischen) Kirche wirft sie vor, alle Beweise für die Existenz der Päpstin vernichtet zu haben. Die Geschichtswissenschaft lehnt diese Verschwörungstheorie aus guten Gründen ab und verweist die Geschichte der Päpstin ins Reich der Legende. - Keine Frage, Cross hat einen packenden Roman über eine faszinierende Frauengestalt geschrieben. Doch wiegt das die im Vergleich zum Anspruch der historischen Wahrheit mangelhafte Darstellung der Zeit nicht auf. Büchereien sollten sich gut überlegen, ob sie sich an dieser Geschichtsklitterung beteiligen wollen, auch wenn durch die Verfilmung das Interesse an der Päpstin neu geweckt wird. (Übers.: Wolfgang Neuhaus)

Johanna, ein junges Mädchen mit überragenden Geistesgaben, wächst im Frankreich des 9. Jahrhunderts heran. Aeskulapius, ein Pädagoge aus Byzanz, erkennt Johannas außerordentliche Intelligenz und weist sie in die Lehren der Philosophie und Logik ein. Doch Johanna weiß, daß ihr als Frau die letzten Tore der Weisheit verschlossen bleiben werden. So tritt sie - als Mönch verkleidet - zunächst ins Kloster Fulda ein und macht sich Jahre später auf den Weg nach Rom. Dort gelangt sie als Leibarzt des Papstes innerhalb kurzer Zeit zu großer Berühmtheit. Und schließlich ist sie es selbst, die die Geschicke der katholischen Kirche lenkt: als Papst Johannes Anglicus.

Cross, Donna W.
Donna Woolfolk Cross wurde in den vierziger Jahren in New York geboren, wo sie auch aufwuchs. Nach ihrem Studium arbeitete sie unter anderem in der Verlagsbranche. Heute lebt sie einige Autostunden nördlich der Großstadt im Bundesstaat New York und lehrt "Writing" am Onondaga College. "Die Päpstin" ist der erste Roman der Autorin, ihre vorausgegangenen Publikationen waren Sachbücher, die sich mit den Themen Gesprächstraining und Kommunikation befassten.

"Donna W. Cross erzählt Johannas Geschichte als spannendes und historisch glaubwürdiges Beispiel einer unglaublichen Emanzipationsgeschichte." Brigitte "Ein spannender Roman um eine außergewöhnliche Frauengestalt." Neue Osnabrücker Zeitung "Ein packender Historienwälzer." Rhein-Zeitung
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