Ein Sommer am See

Ausgezeichnet mit dem Max und Moritz-Preis; Bester internationaler Comic 2016 und nominiert für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2016, Kategorie Jugendbuch

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medienprofile-Rezension

Eindringliche Pubertätsstudie eines Teenagermädchens im Sommerurlaub mit den Eltern.
Jeden Sommer fährt Rose mit den Eltern zu ihrem Ferienhaus am See von Awago Beach. Die meiste Zeit verbringt sie mit der jüngeren Windy, die für sie wie eine Schwester ist. Doch in diesem Jahr verändern sich allmählich die Vorzeichen. Immer häufiger streiten sich ihre Eltern - offenbar über den Babywunsch der Mutter, die zu keinen Unternehmungen mehr bereit ist. Deshalb geht Rose zu ihr auf Distanz. Mit ihrer Freundin leiht sie sich oft Horrorfilme im örtlichen Laden als eine Art Mutprobe aus, wobei Roses Interesse mehr dem älteren Jungen Dunc gilt, der dort Dienst schiebt. Dessen Freundin erfährt plötzlich von ihrer Schwangerschaft. Den beiden Cousinen Jillian und Mariko Tamaki aus den USA gelang ein stimmiges Porträt eines Mädchens auf dem Weg zum Erwachsenwerden, wobei sie Themen wie Freundschaft, Vertrauen, Schwärmereien, Generationskonflikte, erste Liebe und erwachende Sexualität anschneiden. Großformatige, atmosphärische Panels leiten die einzelnen Kapitel ein, in denen Naturbilder die unaufgeregte, aber dichte Handlung kommentieren. Dabei nehmen die Autorinnen ganz den jugendlichen Blick ein. Die mehrfach ausgezeichnete Graphic Novel stellt einen Tipp für größere Bestände dar.

Jeden Sommer verbringt Rose mit ihren Eltern die Ferien im selben Haus am See. Dort trifft sie ihre Sommerfreundin Windy. Sie ist für Rose die kleine Schwester, die sie nie hatte. Doch in diesem Sommer ist alles anders. Roses Eltern hören nicht auf, sich zu streiten, und auch zwischen Rose und Windy hat sich etwas verändert. Rose kann den kindlichen Spielen von früher nicht mehr viel abgewinnen, vielmehr beobachtet sie fasziniert und verstört zugleich die älteren Teenager, die schon erste sexuelle Erfahrungen machen.

Eine flirrend leichte Sommergeschichte über die Zeit zwischen der Kindheit und dem Erwachsenwerden voller Geheimnisse, Sorgen und Erwartungen.

Bereits "Skim", das preisgekrönte erste Buch der kanadischen Cousinen Mariko und Jillian Tamaki, erregte 2008 Aufmerksamkeit weit über die Grenzen des Comics hinaus. Die Autorin Mariko Tamaki schreibt neben Comics auch Prosa und ist als Filmemacherin und Dozentin für Kreatives Schreiben in Toronto tätig. Jillian Tamaki lebt in Brooklyn und arbeitet als Illustratorin unter anderem für "The New Yorker" und "The New York Times". Zudem veröffentlicht sie den Webcomic "SuperMutant Magic Academy" (mutantmagic.com).
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