Der Bildhauer

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medienprofile-Rezension

Opulenter Comic-Roman um einen jungen Bildhauer, der einen Pakt mit dem Tod schließt und die Liebe entdeckt.
Scott McCloud ist ein amerikanischer Comic-Experte, dessen Sekundärliteratur zum Medium Comic auch in Deutschland bekannt ist. Nun hat er in fünf Jahren einen opulenten Comic-Roman geschaffen, in dem er auf überzeugende Weise zeigt, dass er sein theoretisches Wissen um Bilderzählungen selbst exzellent umsetzen kann. Protagonist der Erzählung ist David Smith, ein junger, erfolgloser Bildhauer in New York, dem die Mechanismen der Kunstszene widerstreben. Als ihm der gefühlskalte Tod in Gestalt seines verstorbenen Onkel Harry begegnet, geht er mit ihm einen Deal ein: Für nur noch 200 Tage Leben kann er künftig jede Skulptur in kürzester Zeit mit seinen bloßen Händen schaffen. Kurz darauf begegnet er der ebenfalls recht erfolglosen Laienschauspielerin Meg, einem depressiven Engel mit Helfersyndrom. David verliebt sich in sie. Die Lebensuhr tickt fortan immer dramatischer und unerbittlicher herunter in einer rasanten Geschichte um Liebe, Lebenspläne und Kunstwerke, die vielleicht eine Unsterblichkeit verheißen. Diese großartige Bilderzählung ist ein absolutes "Must-Have" für alle Comic-Sammlungen.

David Smith ist Bildhauer. Talentiert, aber nicht berühmt. Deshalb nimmt er auch allzu gerne das faustische Angebot an, jede Skulptur, die er sich vorstellen kann, mit seinen Händen erschaffen zu können, ganz gleich aus welchen Materialien. Auch wenn der Preis für diese Kunst sein Leben ist. Doch David hat dabei zwei Dinge nicht bedacht: Die Schwierigkeit ein Kunstwerk für die Ewigkeit zu erschaffen und ... die Liebe. Er hat nur 200 Tage, um beidem gerecht zu werden.

Es gibt nur wenige moderne Comicschöpfer, die so großen Einfluss auf die künstlerische Konstruktion von Comics hatten wie der Amerikaner Scott McCloud. Nach seinen berühmten Standardwerken über Comics ("Comics richtig lesen", "Comics neu erfinden" und "Comics machen") hat er nun endlich seine erste große Graphic Novel geschrieben. Auf fast 500 Seiten nimmt er den Leser mit auf eine einzigartige Reise durch die Kunstwelt und die Seele eines Künstlers. Mit jedem Panel beweist McCloud seine große Fähigkeit, mit Bildern
erzählen zu können.

Scott McCloud: Der 1960 geborene Amerikaner Scott McCloud fing erst mit 15 Jahren an, sich für Comics zu interessieren - vorher hielt er sich für zu alt, um Interesse an Bildergeschichten zu entwickeln. 1982 zog er nach New York und begann, im Production Department von DC Comics zu arbeiten. In seiner Freizeit widmete er sich seiner ersten eigenen Serie "Zot!". Im März 1984 war es dann soweit: "Zot!" erschien fortan als monatliches Heft und wurde im darauf folgenden Jahr als beste neue Serie auf der Comic-Convention in San Diego ausgezeichnet, dem größten und wichtigsten Festival in den USA. Für seine Arbeit an "Zot!" erhielt McCloud außerdem den Russ Manning Award als vielversprechendster Newcomer. Parallel zu "Zot!" entstand die Superheldenparodie "Destroy!", die vor allem von anderen Zeichnern und Autoren begeistert aufgenommen wurde und ihm den Ruf einbrachte, den Comic der 90er-Jahre erfunden zu haben. 1992 erhielt McCloud den begehrten Inkpot Award. Scott McCloud lebt heute
mit Frau Ivy, Tochter Sky und seinen Hunden Zoe und Muddie im US-Bundesstaat New England und doziert an diversen amerikanischen Universitäten.

Scott McCloud hat sich seinen größten Wunsch erfüllt, ohne dem Teufel die Hand zu reichen., Kölner Stadt-Anzeiger, Christian Bos, 02.05.2015
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