Am Tag, als Saída zu uns kam

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medienprofile-Rezension

Zwei kleine Mädchen aus unterschiedlichen Kulturkreisen entdecken die Wörter und Farben einer fremden Welt.
Der Tag, an dem die Ich-Erzählerin zum ersten Mal Saída trifft, ist ein glücklicher. Die kleinen Mädchen malen sich gegenseitig Willkommensbilder in den Schnee. Miteinander reden können sie leider nicht, denn keine versteht die Sprache der anderen. Mama und Papa erklären, warum die Marokkanerin nichts sagt. Kurzerhand beschließt die Kleine, die ihre Freundin werden will, Saída zu helfen, Wörter aus der noch fremden Sprache zu lernen und sie gleichzeitig zu bitten, ihr Arabisch beizubringen. Es entsteht ein reger Austausch: fremdländische Wörter gegen eigene, unbekannte Laute gegen vertraute, Schriftzeichen, die Blumen ähneln, gegen Buchstaben aus Balken und Kreisen. Darüber wird es Frühling. Die beiden Kinder verstehen sich in jeder Hinsicht immer besser und erreichen das, wovon manche Erwachsene nur träumen können: Sie überwinden (Sprach-)Barrieren. Dieses poetische Bilderbuch besticht in jeder Hinsicht, z.B. durch die Botschaft, unbefangen und vorurteilslos einander anzunehmen. Die kunstvollen Illustrationen zeigen lustvoll verzerrte Perspektiven, abenteuerliche Proportionen und eine feine Farbmodulation. - Ein preisverdächtiges Exemplar wahrer Bilderbuchkunst, das in jeder Hinsicht begeistert! Unbedingt einstellen!

Es ist Winter, als Saída ankommt. Sie kommt mit ihrem Koffer und ohne ein Wort. Das Mädchen, das ihre Freundin werden will, beginnt zu suchen. Überall forscht sie nach Saídas Wörtern, sie sucht unter Tischen und zwischen Buntstiften, in Manteltaschen und Heften. Erst als sie versteht, dass Saída ihre Sprache nicht verloren hat, sondern mit ihren Wörtern in diesem frenden Land nichts anfangen kann, beginnen die Mädchen mit dem Tauschen: fremde Wörter gegen eigene, neue Laute gegen vertraute, Schriftzeichen, die wie Blumen aussehen, gegen Buchstaben aus Balken und Kreisen. Über diesem Hin und Her vergeht der Winter und als die Mandelbäume blühen, sind sie Freundinnen, jede reicher durch die Welt der anderen.Dieses Bilderbuch erzählt poetisch und mit Bildern wie aus einer Traumwelt von der Begegnung zweier Kinder aus verschiedenen Kulturen, die forschend und spielend Fremdes zu Eigenem machen.

Gómez Redondo, Susana
Susana Gómez Redondo, geboren 1969 in Soría, unterrichtet Spanisch an der Fachhochschule für Erziehung von Soría und schreibt über Kinder- und Jugendliteratur für die Zeitung "El Norte de Castilla". Mit der Geburt ihres Sohnes begann die Autorin von Reiseführern und Kurzgeschichten auch Bücher für Kinder zu schreiben.
Wimmer, Sonja
Sonja Wimmer zog nach einem Designstudium und mehrjähriger Arbeit als Grafikdesignerin in München und Brüssel nach Barcelona, um dort Illustration zu studieren. Sie arbeitet für Verlage auf der ganzen Welt und ihre Bücher wurden mit vielen Preisen ausgezeichnet. Sonja Wimmer lebt heute in Passau.
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