Drei kleine Wörter

Roman

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medienprofile-Rezension

Sid erfährt, dass seine leibliche Mutter, bei der er nicht lebt, verschwunden ist, ebenso wie sein Halbbruder.
Der 16-jährige Sid ist bei Pflegeeltern aufgewachsen. Seine Herkunftsfamilie hat ihn nie interessiert. Als eines Tages ein Mann zu ihm nach Hause kommt, der ihm von seiner leiblichen Mutter und seinem jüngeren Halbbruder erzählt, blockt Sid erstmal ab. Eine Mutter, die sich nie um ihn gekümmert hat, interessiert ihn nicht. Aber Mutter und Bruder sind verschwunden, und nach einer Zeit des Überlegens und unterstützt von seinen Pflegeeltern fühlt Sid sich doch verpflichtet, bei der Suche zu helfen. Durch diese Entscheidung bekommt er nicht nur die Chance, seinen Bruder und seine Großmutter kennenzulernen, er sieht sich auch gezwungen, sich mit der Krankheit seiner Mutter und den Gründen für die Adoption auseinanderzusetzen. - Eine ruhig erzählte Geschichte über die Entwicklung und persönliche Reifung eines Jungen. - Sehr gerne empfohlen. (Übers.: Ulli und Herbert Günther)

Was ist eine "richtige" Familie?
Sid ist sechzehn und zufrieden mit seinem Leben. Eigentlich könnte alles so weitergehen wie bisher. Er mag die Insel, auf der er lebt, liebt seine Pflegeeltern, hat eine beste Freundin, und Probleme kennt er nicht - zumindest nicht aus der letzten Zeit. Alles ist "easy going". Bis eines Tages ein Mann in sein Leben dringt und es gehörig auf den Kopf stellt - mit einer Bitte, die Sid tief bewegt: Ausgerechnet seine leibliche Mutter und seinen Halbbruder soll er treffen, und das, obwohl sich die Mutter nie gekümmert hat, Sid nicht einmal weiß, wie sie aussieht, und vierzehn Jahre lang kein Lebenszeichen von ihr erhielt. Einfühlsam und zart beschreibt Sarah N. Harvey die Gefühle eines Jugendlichen, der plötzlich gegen seinen Willen mit seiner Familiengeschichte konfrontiert wird - und sich ihr stellt: voller Trotz und mit all seinem Mut.

Harvey, Sarah N.
Sarah N. Harvey war Buchhändlerin, ist seit 10 Jahren Verlagslektorin und Autorin und hat zahlreiche Bücher für Kinder und Jugendliche geschrieben. Sie lebt in am Meer in Victoria, British Columbia.

Günther, Herbert
Herbert Günther ist 1947 in Göttingen geboren. Kindheit und Jugend auf dem Land. Durch Umwege zum Büchermenschen geworden. Buchhandelslehre, sieben Jahre Lektor im Otto Maier Verlag in Ravensburg, sieben Jahre Leiter einer Kinderbuchhandlung in Göttingen. Drehbücher für Kinderfilme im ZDF. 1986-1988 Lektor im Boje-Verlag in Erlangen. Seit 1988 freier Schriftsteller. Seitdem auch zahlreiche Übersetzungen von Kinder- und Jugendbücher zusammen mit Ulli Günther.Lebt mit Familie, Hund und vielen Büchern in Friedland Reckershausen. Friedrich-Bödecker-Preis 1996 Sonderpreis für Übersetzung beim Katholischen Kinder- und Jugendbuchpreis 2006

"Ein sehr lesenswerter, berührender Roman in einer unspektakulären, ruhigen Sprache erzählt, von Ulli und Herbert Günther einfühlsam übertragen."
Hilde Elisabeth Menzel, Süddeutsche Zeitung 17.04.2015
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