Die Stille nach Nina Simone

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medienprofile-Rezension

Eine leise Geschichte, die tiefe Einblicke hinter die Fassade einer scheinbar 'normalen' Familie gibt.
Simon befindet sich im Zug nach Nordnorwegen, wo er seinen Vater im Gefängnis besuchen will - vielleicht - denn ob er dort ankommt, bleibt ungewiss. Auf der Fahrt dorthin will er seine Geschichte aufschreiben, so wie er sie erlebt hat. Er beginnt einen Brief "Liebe Nina Simone ...", weil mit ihr alles begonnen hat. Das Kennenlernen seiner Eltern auf einem ihrer Konzerte, sein Name, der eine Hommage an diese großartige Sängerin sein sollte und ihre Musik, die unerträglich laut aus dem Schlafzimmer erschallt - immer und immer wieder. Als die Mutter dann verschwindet, stellt Simon Nachforschungen an. Bei seinem Vater, der immer ausweichend antwortet und sich in Widersprüche verstrickt. Und bei dem Chor, der seiner Mutter so viel bedeutet hat. - Ein eindrucksvoller Roman, der durch seine knappen und prägnanten Sätze besticht. Und der auch ohne drastische Ausschmückungen eine bedrückende und unvorstellbare Familientragödie beschreibt. Für alle Bestände empfohlen. (Übers.: Maike Dörries)

Auf einer Zugfahrt nach Nordnorwegen versucht Simon seine Gedanken zu ordnen. Warum verschwand seine Mutter so plötzlich aus seinem Leben? Was geschah im Elternschlafzimmer, wenn die Musik laut aufgedreht wurde? Wieso weicht der Vater all seinen Fragen aus?

Simons Reise wird ein Streifzug in die Vergangenheit und führt ihn zugleich in eine ungewisse Zukunft.

Sensible Erzählung einer Familientragödie, sehr berührend.
Westfälische Nachrichten

Ein sehr leidenschaftliches Buch ... packend erzählt.

Deutschlandfunk - Die Besten 7

Ohne Kitsch, sondern mit sehr viel psychologischem Feinsinn schildert Tor Fretheim die Gedanken des Jungen, der Unfassbares begreifen will.

Westdeutsche Allgemeine Zeitung
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