Alles außer irdisch

Roman

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medienprofile-Rezension

Der Berliner Goiko Schulz bricht auf, um die Welt vor Außerirdischen zu retten.
Die Cyanen, eine hochintelligente außerirdische Zivilisation, sind dabei, die Erde zu erobern. Um unentdeckt zu bleiben, nutzen sie dafür das internationale Finanzsystem. Doch die Cyanen haben Gegner, auch in den Weiten des Universums. Diese Gegner kommen mit dem Raumschiff 'Signora' auf die Erde und bringen allerhand neue Techniken mit. Doch helfen kann letztlich nur eine Klage vor dem intergalaktischen Verbrauchergerichtshof. Das ist der Ausgangspunkt für Evers humorvollen Roman, der bewusst auf eine Pulp-Fiction-Satire und grenzenlosen Klamauk setzt. Eine logische Handlung ist nur rudimentär erkennbar und die Figuren sind entsprechend schräg gezeichnet. Da, wo Außerirdische auftauchen, gibt es eben keine Wahrscheinlichkeiten mehr - und da, wo Menschen zugange sind, ohnehin nicht. Das ist der sympathische Grundton des Buches. Doch leider überlagert der Klamauk häufig die gelungenen Sequenzen. Hier kommt allerdings der ganz irdische literarische Geschmack ins Spiel - und der ist bekanntlich erst recht unberechenbar.

Der Flughafen BER wird eröffnet. Ein großer Tag für Berlin und Brandenburg. Genau 7,34 Sekunden lang läuft er wunderbar. Dann allerdings stürzt quasi aus dem Nichts ein wirklich großes Raumschiff auf alle drei Startbahnen. Dies ist der Auftakt zu einer Geschichte, die alles, was wir über außerirdisches Leben zu wissen meinten, über den Haufen wirft. Es treten auf: hochentwickelte Zivilisationen, denen lange Weltraumflüge längst viel zu mühsam sind und die andere Welten einfach online erobern; hyperintelligentes, sprechendes Plastik; Chamäleonsoldaten, die automatisch die Form annehmen, die ihnen gerade den größten Vorteil verschafft - und Goiko Schulz, 36 Jahre alt und eigentlich nur für seine Mutter etwas Besonderes. Gemeinsam mit einer schlechtgelaunten Fahrradkurierin und einem alten russischen Zeitreiseforscher wird er zur letzten Hoffnung der Menschheit. Ziel der kleinen Gruppe ist der interplanetare Verbrauchergerichtshof. Doch äußerst mächtige Feinde tun alles, damit sie di
esen niemals erreichen ...
Horst Evers schaut in die Zukunft, um sich von Außerirdischen die Erde erklären zu lassen. Was er erfährt, ist erstaunlich und sehr, sehr lustig. Manchmal benötigt man nur ein wenig Abstand, um alles zu verstehen. Schon 20 oder 30 Millionen Lichtjahre können da enorm viel ausmachen.

Evers, Horst
Horst Evers, geboren 1967 in der Nähe von Diepholz in Niedersachsen, studierte Germanistik und Publizistik in Berlin und jobbte als Taxifahrer und Eilzusteller bei der Post. Er erhielt u.a. den Deutschen Kabarettpreis und den Deutschen Kleinkunstpreis. Jeden Sonntag ist er auf radioeins zu hören. Seine Geschichtenbände, zuletzt «Für Eile fehlt mir die Zeit» (2011) und «Wäre ich du, würde ich mich lieben» (2013), wie auch sein Roman «Alles außer irdisch» (2016) sind Bestseller. Horst Evers lebt mit seiner Familie in Berlin.

Im neuen Roman des Kabarettisten Evers passiert Unfassbares: Der neue Berliner Flughafen macht auf und funktioniert - bis die Aliens kommen. Der Spiegel
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