Die Herrlichkeit des Lebens

Roman , Seit 14. März 2024 im Kino

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medienprofile-Rezension

Roman einer großen Liebe: Franz Kafka und Dora Diamant.
Der tuberkulosekranke Franz Kafka lernte in seinem letzten Lebensjahr während eines Erholungsaufenthalts an der Ostsee die junge Köchin Dora Diamant kennen und lieben. Aus dieser historisch verbürgten Tatsache macht der Autor mit viel Einfühlungsvermögen und Kenntnis der Biografie Kafkas eine zarte, poetische Liebesgeschichte, die abwechselnd aus der Sicht des "Doktors" und Doras erzählt wird. Dora arbeitet in einem Ferienheim für Kinder. Bei Strandspaziergängen kommen sie sich näher und beschließen, in Berlin zusammenzuwohnen. Es wird keine leichte Zeit. Kafka ist noch kaum bekannt, Geld ist knapp. Durch die hohe Inflation und viele Umzüge verschlechtert sich sein Gesundheitszustand. Das angespannte Verhältnis zu den Eltern wird deutlich, vor allem, als die Familie beschließt, ihn in ein Sanatorium in der Nähe von Wien zu schicken. Dora folgt ihm und bleibt bei ihm bis zu seinem Tod. - Kumpfmüller beschreibt Doras Gefühlswelt mit großem Einfühlungsvermögen. Auszüge aus Kafkas Tagebüchern, den Briefen und anderen Texten werden in die Erzählung eingewoben; ebenso fiktive Briefe an ein kleines Mädchen, dem der Dichter Geschichten geschickt hat. Die echten Briefe sind verloren gegangen. Eine großartige, leise Geschichte einer Liebe; auch Lesern, die sich nicht für Kafka interessieren, sehr zu empfehlen.


Der internationale Bestseller von Michael Kumpfmüller über die letzte Liebe Kafkas

Überlebensgroß ist der Mythos Franz Kafka, dessen Nachruhm als Schriftsteller scheinbar mit einem weithin unglücklichen Leben erkauft wurde. Doch nun wirft Michael Kumpfmüller ein helles, fast heiteres Licht auf den berühmten Dichter und zeichnet liebevoll und diskret einen Menschen, der in seinem letzten Jahr die große Liebe findet und sein Leben in die Hand nimmt, bevor es dafür zu spät ist.


Im Sommer 1923 lernt der tuberkulosekranke Franz Kafka, als Dichter nur Eingeweihten bekannt, in einem Ostseebad die 25-jährige Köchin Dora Diamant kennen. Und innerhalb weniger Wochen tut er, was er nicht für möglich gehalten hat: Er entscheidet sich für das Zusammenleben mit einer Frau, teilt Tisch und Bett mit Dora. In Berlin wagt er mit ihr das gemeinsame Leben, mitten in der Hyperinflation der Weimarer Republik. Den täglich kletternden Preisen, den wechselnden Untermietquartieren, de
n argwöhnischen Eltern zum Trotz: Bis zu seinem Tod im Juni 1924 werden sich Franz Kafka und Dora Diamant, von wenigen Tagen abgesehen, nicht mehr trennen.

Aus dieser wahren Geschichte macht Michael Kumpfmüller einen feinsinnigen, behutsamen und kenntnisreichen Liebesroman. Kafkas Tagebücher, seine Briefe und letzten Texte kennt er genau und webt sie zart in die Erzählung ein. Aber ebenso sehr widmet er sich Doras Sicht, dem Blick der verliebten jungen Frau auf ihren rätselhaften, sterbenden Mann. Und so gelingt Kumpfmüller eine tief anrührende Parabel über das Leben und die Liebe, das Schreiben und den Tod.

»Michael Kumpfmüller pokert hoch, wenn er die Liebsgeschichte zwischen Franz Kafka und Dora Diamant nacherzählt. Doch er gewinnt, und die Lesenden ohnehin.« Kulturtipp, Schweiz

Der Bestseller »Die Herrlichkeit des Lebens« von Michael Kumpfmüller wurde von Georg Maas und Judith Kaufmann verfilmt und ist seit 14. März in den Kinos zu sehen.

In den Hau
ptrollen spielen Henriette Confurius (»Tannbach - Schicksal eines Dorfes«), Sabin Tambrea (»Babylon Berlin«), Manuel Rubey (»Braunschlag«) und Daniela Donja Golpashin (»Ich und die Anderen«).

Michael Kumpfmüller, geboren 1961 in München, lebt als freier Autor in Berlin. Im Jahr 2000 erschien mit dem gefeierten Roman »Hampels Fluchten« seine erste literarische Veröffentlichung, 2003 sein zweiter Roman »Durst« und 2008 »Nachricht an alle«, für den er vor dem Erscheinen mit dem Döblin-Preis ausgezeichnet wurde. »Die Herrlichkeit des Lebens« wurde 2011 zum Bestseller und von der literarischen Kritik hochgelobt. Mittlerweile ist der Roman in 27 Sprachen übersetzt und 2024 unter der Regie von Georg Maas und Judith Kaufmann verfilmt worden. Zuletzt erschienen bei Kiepenheuer & Witsch die Romane »Tage mit Ora« (2018), »Ach, Virginia« (2020) und »Mischa und der Meister« (2022).

»[Kumpfmüller] hat eine so glückliche Balance zwischen Einfühlung und Distanz gefunden, dass kein Satz ihm peinlich, platt oder anmaßend gerät.« Kristina Maidt-Zinke Süddeutsche Zeitung 20111011
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