Das Öl, die Macht und Zeichen der Hoffnung

Von Konzernen und dem Menschenrecht auf sauberes Wasser

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Mercedes-AMG-Petronas-Formel-1-Team lautet seit der Saison 2010 der offizielle Name des Werksteams des deutschen Automobilkonzerns Daimler AG in der Formel 1. Der malaysische Ölkonzern Petronas, dessen Logo auf den Heckflügeln der legendären Silberpfeile weltweit über die Fernsehschirme flimmert, ist Hauptanteilseigner von Firmen, die in einem der ärmsten Länder der Welt, dem Südsudan, seit Jahren Öl fördern. Die Methoden der Ölförderung haben dort zu einer Umwelt- und einer humanitären Katastrophe geführt: Durch diese Aktivitäten wird das Trinkwasser verseucht. Darauf macht die Menschenrechts- und Hilfsorganisation Hoffnungszeichen Sign of Hope e._V. seit 2008 aufmerksam.
Dieses Buch dokumentiert die Bemühungen von Hoffnungszeichen, die Verantwortlichen in den Ölfirmen und der südsudanesischen Regierung dazu zu bewegen, sich an international geltende Standards zu halten. Es geht darum, 180_000 betroffenen Menschen zu ihrem Menschenrecht auf sauberes Trinkwasser zu verhelfen. Und
es geht auch darum, eines der größten Feuchtgebiete der Erde mit einem einzigartigen Artenreichtum zu erhalten. Was diese Chronik aber auch zeigt: Es gibt Hebel, um von außen Einfluss auf Entscheidungen der Schädiger zu nehmen. Sie müssten nur konsequent angewendet werden.

Klaus Stieglitz M._A., Studium der Politik- und Rechtswissenschaft. Seit 1997 Menschenrechtsbeauftragter, seit 2009 Zweiter Vorstand bei Hoffnungszeichen Sign of Hope e.V., einer christlich motivierten, überkonfessionellen Menschenrechts- und Hilfsorganisation mit Sitz in Konstanz am Bodensee. Rechercheaufenthalte in Asien, Südamerika, vor allem jedoch in Ostafrika. Publikationstätigkeit u._a. in Fachzeitschriften zu den Themen Menschenrechte und Südsudan. Dr. phil. Sabine Pamperrien M._A., Studium der Rechtswissenschaft, Literaturwissenschaft und Geschichte. Promotion über den Dramatiker Heiner Müller. Forschungsprojekt zur DDR-Geschichte. Nach Stationen bei TV und Printmedien, u._a. als Chefredakteurin eines Medienmagazins, arbeitet sie als freiberufliche Journalistin für überregionale Medien wie »Deutschlandfunk«, »Neue Zürcher Zeitung«, »Frankfurter Allgemeine«, »Das Parlament«, »Der Freitag«. Sie ist Autorin des Spiegel-Bestsellers »Helmut Schmidt und der Scheißkrieg«.
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