Urban Gardening

Über die Rückkehr der Gärten in die Stadt. Ausgezeichnet mit dem Deutschen Gartenbuchpreis 2012

  • Sofort lieferbar
19,95 €
inkl. MwSt.

Mitten in der Stadt wachsen Salat und Karotten, Tomaten und Kartoffeln: In den "Prinzessinnengärten" in Berlin-Kreuzberg wird Bio-Gemüse für den Eigenbedarf angebaut. In den "Münchener Krautgärten" hacken und pflegen begeisterte Freizeitgärtner ihre Parzellen, um endlich selbst produzierte Lebensmittel zu ernten. Jenseits der Schrebergartenkultur entsteht eine neue Gartenkultur in der Stadt: Urbane Landwirtschaft ist in! Ob Interkulturelle Gärten, Kiezgärten, Gemeinschaftsgärten oder Guerilla Gardening: Freiflächen im urbanen Raum werden zu Nutzgärten - und ermöglichen es so auch Menschen mit geringem Einkommen, sich mit gesunden Lebensmitteln zu versorgen. Und der neue Trend zum städtischen Grün hat erhebliche positive Nebeneffekte: Urbane Gärten wirken klimatisch aus gleichend, bringen Menschen verschiedener Kulturen zusammen, fördern den Gemeinsinn und sparen Energie und Treibhausgase ein. Sie sind Vorreiter eines neuen Urbanitätsverständnisses, indem sie die Trennung von Stadt
und Land hinterfragen und die industrialisierte Nahrungsmittelproduktion zur Diskussion stellen. Die Autorinnen und Autoren präsentieren verschiedene Garten projekte, stellen deren - häufig junge - Protagonisten vor und beschreiben die jeweiligen Hintergründe, Ziele und Erfolge. Der umfassende Blick auf die neue Gartenbewegung!

Christa Müller studierte Soziologie und Politikwissenschaft. 1998 erhielt sie den Schweisfurth Forschungspreis für Ökologische Ökonomie. Sie ist geschäftsführende Gesellschafterin der Stiftungsgemeinschaft anstiftung & ertomis und Leiterin der Stiftung Interkultur.
Deutscher Gartenbuchpreis 2012 Urban Gardening gibt einen guten Überblick und erklärt anhand von Fallbeispielen, wie man zum Stadtgärtner werden kann. (Julian Mieth, Greenpeace Magazin/dpa)
  • Das könnte Sie auch interessieren