Das Ende der Natur

Die Landwirtschaft und das stille Sterben vor unserer Haustür

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In Deutschland ist die Natur noch in Ordnung? Zahllose Wiesen- und Ackerpflanzen, Insekten und Vögel gehörten bis vor wenigen Jahrzehnten ganz selbstverständlich zu unserer Landschaft. Heute sind viele von ihnen gefährdet oder schon verschwunden. Je mehr aus Bauern intensiv produzierende Landwirte wurden, desto stärker verödeten artenreiche Wiesen und Weiden zu Intensivgrünland und vielfältige Ackerlandschaften zu industriell bewirtschafteten Monokulturen. Unbedacht eingesetzte Insektizide führen zum Sterben tausender Honigbienenvölker - von den Folgen für andere Insektenarten wird oft gar nicht gesprochen, denn sie haben keine Lobby. Statt dem Treiben Einhalt zu gebieten, fördert die Politik es noch. Dabei gefährden die Einschränkung der Biodiversität sowie die Folgen des Klimawandels die Existenz des Menschen selbst.
Susanne Dohrn zeigt den stillen, aber drastischen Verlust auf, der sich vor unserer Haustür abspielt, sie benennt die Beteiligten und stellt Beispiele einer naturve
rträglichen und nachhaltigen Landwirtschaft vor.

"Eine journalistische Meisterleistung! Dieses Buch als aufklärerische Schrift kommt gerade zum rechten Augenblick" Prof. Dr. Michael Succow (Träger des Alternativen Nobelpreises).

Dohrn, Susanne
Susanne Dohrn ist Journalistin, sie war Redakteurin, Textchefin und von 2002 bis 2009 Mitglied der Chefredaktion der SPD-Zeitung vorwärts, seit der Kommunalwahl in Schleswig-Holstein am 26. Mai 2013 ist sie Ratsfrau der Stadt Tornesch.
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