Der ewige Brunnen

Ein Hausbuch deutscher Dichtung

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Stiftung Lesen-Rezension
Bereits Goethe liebäugelte mit dem Gedanken, eine umfassende Sammlung deutscher Gedichte zusammenzustellen und diese thematisch zu ordnen. Leider hat er diese Idee nie verwirklicht. Die vorliegende Sammlung erschien erstmals 1955 und wurde seitdem unzählige Male neu aufgelegt. Die Widmung auf der ersten Seite lautet „Meiner neunzigjährigen Mutter als Dank für die vielen Gedichte, die sie mich von Kind an gelehrt hat". Nun ist es heute ganz und gar nicht mehr selbstverständlich, dass Gedichte in der Familie weitergegeben werden. Vielen Lesern ist vielleicht noch ein Teil der „Bürgschaft" oder „Der Erlkönig" bekannt – die ihnen in der Schule wohl oft eher eingepaukt als nahe gebracht wurden. Im „Ewigen Brunnen" sind nun bekannte und unbekannte, klassische und neuere Gedichte nach Themengebieten wie Jugend, Natur, Vaterland, Glauben etc. zusammengefasst; so stehen z.B. im „Buch der Liebe" Goethe und Uhland neben Werner Bergengruen und Ricarda Huch und im „Buch der Heiterkeit" hat Joachim Ringelnatz ebenso seinen Platz wie Wilhelm Busch. Eine wunderbare Sammlung von tiefgründigen, heiteren, leidenschaftlichen, pathetischen und weisen Versen, die – im besten Sinne – ein „Hausbuch deutscher Dichtung" darstellen. Ein Verzeichnis der Dichter sowie der Gedichtanfänge und -überschriften macht das Buch auch zu einem hervorragenden Nachschlagewerk.


Der ewige Brunnen ist die berühmteste Sammlung deutscher Gedichte. Auf über 1.100 Seiten sind mehr als 1.600 Gedichte aus acht Jahrhunderten zusammengestellt. Die Ausgabe wurde von Albert von Schirnding überarbeitet und durch Gedichte aus den letzten fünfzig Jahren erweitert. So ist dieses "Hausbuch deutscher Dichtung" jetzt aktualisiert und auf den neuesten Stand gebracht.
Mit seiner Gedichtsammlung Der ewige Brunnen. Ein Hausbuch deutscher Dichtung hat Ludwig Reiners vor über fünfzig Jahren ein Werk zusammengestellt, das inzwischen selbst zum Klassiker geworden ist. Für Millionen Leserinnen und Leser wurde dieses Buch zum Ort der Begegnung mit der deutschen Dichtkunst. Es ist ein schier unerschöpfliches Lesebuch und für viele ein Erbauungsbuch. Für jeden Geschmack, für alle Altersstufen ist etwas darin vorhanden. Es finden sich die zum literarischen Kanon zählenden Gedichte ebenso wie unbekanntere und heute fast vergessene. In den Gedichten spiegeln sich die Lebenserfahru
ngen aus acht Jahrhunderten.

Albert von Schirnding, geboren 1935 in Regensburg, studierte Altphilologie und Germanistik in München und Tübingen und arbeitete anschließend als Gymnasiallehrer. Er ist als Schriftsteller, Literaturkritiker und Essayist tätig und erhielt 1982 den Schwabinger Kunstpreis für Literatur.
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