Der Zopf

Roman

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Tanja Huckemann
Geschäftsführerin
borro medien gmbh, Bonn
Wir leben in einer Zeit, in der alles verfügbar ist. Wir können alles kaufen, leiden keine Not, haben einen großen Überblick über all das Elend auf der Welt – zum Glück mit Abstand. Aus diesem Sicherheitsabstand heraus können wir uns politisch korrekt entrüsten. Wir möchten nachhaltig leben, fair konsumieren. Aber was bedeutet das überhaupt? Betrachten wir nur die Ökobilanz eines Produktes oder stellen wir unsere Gewohnheiten um? Und kann man auch "moralisch nachhaltig" handeln? Das klingt sperrig ...

In Laetitia Colombanis Erstlingswerk "Der Zopf" wird aber genau das ohne erhobenen Zeigefinger thematisiert: "... man hob nichts mehr auf – sobald etwas abgenutzt war, warf man es weg und kaufte es nach". In diesem Roman verbindet ein geflochtener Zopf das Leben dreier Frauen. Und zeigt so, dass es diese moralische Ebene gibt. Smita, eine Unberührbare in Indien, opfert ihr Haar für die Zukunft ihrer Tochter. Ihr Zopf findet seine Bestimmung in Italien. Hier rettet Giulia damit die Perückenfabrik ihrer Familie. Und letzten Endes gibt dieses Opfer als Perücke aus Italien der kranken Sarah in Montreal Hoffnung. Nichts formt die Identität eines Menschen wie sein Haar – es zeigt gesellschaftlichen Status, religiöse Zugehörigkeit, mit einer Frisur kann ich ein Statement äußern, mein Haar zeigt meine Gesundheit, seelisch wie körperlich.

Der Verlag titelt "Drei Frauen, drei Leben, drei Kontinente – dieselbe Sehnsucht nach Freiheit". Ja, es geht um Freiheit. Es geht um die Freiheit, zu entscheiden, welchen Weg ich wähle, welche Entscheidung nachhaltig trägt.
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Susanne  Steufmehl
Buchberatung
Sankt Michaelsbund
Drei Frauen auf drei Kontinenten sind an einem Wendepunkt ihres Lebens angekommen und müssen völlig auf sich allein gestellt, (über)lebenswichtige Entscheidungen treffen. Die französische Autorin flicht aus den drei Erzählsträngen einen Zopf und führt so die Schicksale der Inderin Smita, der Sizilianerin Giulia und der Kanadierin Sarah zusammen. Nicht ganz unvorhersehbar und auch ein wenig märchenhaft ist ihr ein einfühlsamer und unterhaltender Roman gelungen, der trotz allen geschilderten Elends, die Leserin mit einem Lächeln zurücklässt.
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Natalie Sewald
Buchhändlerin
Bonifatius Buchhandlung, Paderborn
Dieses Buch hat mich völlig in seinen Bann gezogen. In kurzen Kapiteln liest man abwechselnd die Schicksale von Smita, Giulia und Sarah, drei ganz unterschiedlichen, dabei jedoch beeindruckenden Frauen. Jeder der drei Handlungsstränge hat mich auf seine Weise berührt wie schon lange kein Roman zuvor.
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"Frau und Mutter" 
Mitgliederzeitschrift der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd)
Düsseldorf
Laetitia Colombanis erster Roman wurde sofort in 28 Sprachen übersetzt, in Deutschland stand er wochenlang auf den Bestseller-Listen. Die Filmrechte sind bereits vergeben. Wenn ich ehrlich bin: Ich verstehe das nicht. Das Buch ist ein bisschen – wie legt es der Titel nahe? – handgeflochten. Drei Schicksale von drei Enden der Welt, drei Frauen, die eine in einer sozialen Krise samt Sterbefall in Italien, die andere mit einer Krebsdiagnose konfrontiert in Kanada, die dritte eine rechtlose Inderin – es gibt auf der ganzen Welt wirklich kein tragisches Thema, das Colombani auslässt. Die drei Frauen verbunden durch Haare, die die eine gegen Geld und als religiöses Opfer abrasieren lässt, die andere verarbeitet und die dritte als Perücke ersteht. Dass sich das als Drehbuch gut machen könnte, kann ich mir vorstellen: Da ist es bestimmt kein Zufall, dass die Autorin im Hauptberuf Regisseurin ist. Der Coup ist ihr geglückt! Nikola Hollmann

Der SPIEGEL-Bestseller - Drei Frauen, drei Leben, drei Kontinente - dieselbe Sehnsucht nach Freiheit
Ergreife Dein Glück - überall auf der Welt kannst Du es finden!

Die Lebenswege von Smita, Giulia und Sarah könnten unterschiedlicher nicht sein. In Indien setzt Smita alles daran, damit ihre Tochter lesen und schreiben lernt. In Sizilien entdeckt Giulia nach dem Unfall ihres Vaters, dass das Familienunternehmen, die letzte Perückenfabrik Palermos, ruiniert ist. Und in Montreal soll die erfolgreiche Anwältin Sarah Partnerin der Kanzlei werden, da erfährt sie von ihrer schweren Erkrankung.
Ergreifend und kunstvoll flicht Laetitia Colombani aus den drei außergewöhnlichen Geschichten einen prachtvollen Zopf.

Colombani, Laetitia
Laetitia Colombani wurde 1975 in Bordeaux geboren, sie ist Filmschauspielerin und Regisseurin. 'Der Zopf' ist ihr erster Roman und steht seit Erscheinen auf der SPIEGEL-Bestsellerliste. Die Filmrechte sind bereits vergeben, das Drehbuch hat Laetitia Colombani geschrieben. Die Autorin lebt in Paris.

In ihrem Debüt 'Der Zopf' verknüpft die Französin Laetitia Colombani drei starke Frauenporträts mit so federleichten Strichen, dass sich trotz aller Schicksalswidrigkeiten ständig Glücksmomente einstellen. Cornelia Camen BuchMarkt 20180306
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