Das letzte Hemd hat viele Farben

Für einen lebendigen Umgang mit dem Sterben

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 Borromäusverein e.V.
Neue Wege der Trauerkultur.
Trotz der täglichen Begegnung mit dem Tod in den Medien haben Tod und Trauer keinen Platz mehr in der Mitte der Gesellschaft. Gegen die genormte Begräbniskultur und die Entsorgungsmentalität der Gegenwart wenden sich die Journalistin Sabine Bode und der Bestatter David Roth mit seinem "Haus der menschlichen Begleitung" in Bergisch Gladbach, die neue Wege im Umgang mit Sterben, Tod und Trauer vorstellen. Sie zeigen, wie Trauerrituale persönlich gestaltet und im würdigen Rahmen mit dem Verstorbenen vollzogen werden können, berichten von den Erlebnissen, Gedanken und Gefühlen der Hinterbliebenen im Umgang mit der Verlusterfahrung und der bewussten Verabschiedung und skizzieren u.a. Fragen zu Grabbeigaben, Grabpflege, Friedhofssatzungen, professioneller Trauerbegleitung und zum Thema Seele. Es sind anregende Beispiele, die die Normalität von Tod und Trauer neu denken und mithelfen können, Betroffenen neue Kräfte zu schenken. - Für Büchereien ist das Buch zu empfehlen, weil es dazu sensibilisiert, die eigene Beziehung zum Tod neu zu begreifen.


Wir leben in einer Kultur, in der Trauer keinen Platz hat. Dabei kann der unterdrückte Schmerz schlimmen Folge für die körperliche und seelische Gesundheit der Hinterbliebenen haben. Dieses Buch erzählt von Menschen, die sich sehr bewusst von ihren Toten verabschiedet und dabei ganz persönliche Formen der Trauer gefunden haben: Sie zeichneten die verstorbene Mutter, legten der verunglückten Tochter letzte Gaben in den Sarg, sangen dem Vater noch mal seine Lieblingslieder. Die Bestsellerautorin Sabine Bode und der Bestatter David Roth schenken uns ein bewegendes Buch voller inspirierender Ideen, das zeigt, wie man angesichts des Todes zu neuer Lebensfreude gelangen kann.


Sabine Bode, Jahrgang 1947, ist Journalistin und Buchautorin. Bekannt wurde sie mit ihren Büchern Nachkriegskinder

"Sabine Bode und David Roth machen [...] Mut, Trauer auszuleben, und zwar so, wie es den Hinterbliebenen guttut" Fuldaer Zeitung, 28.03.2018 "Viele spannende Denkansätze" Susanne Borée, Evangelisches Sonntagsblatt aus Bayern "Dieses Buch erzählt von Menschen, die sich sehr bewusst von ihren Toten verabschiedet und dabei ganz persönliche Formen der Trauer gefunden haben." GL Kompakt, 04/2018
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