Bären füttern verboten

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Mitarbeiter-Foto
Evelyn Cölln
KÖB-Mitarbeiterin
Sydney hat als Kind ihre Mutter verloren und gibt sich selbst die Schuld an deren Tod. Ihr Vater Howard, der den Verlust seiner Frau nie verwunden hat, bestärkt sie indirekt in ihren Schuldgefühlen. In St. Yves, wo Sydneys Mutter verunglückt ist, treffen die beiden auf die Krankenschwester Maria und deren Tochter Belle. Maria trauert ihrem viel zu jung verstorbenen Verlobten nach und leidet stumm unter ihrem jetzigen gefühlskalten und gewalttätigen Ehemann. Belle wohnt mit 29 Jahren noch immer bei ihren Eltern, hat Minderwertigkeitskomplexe und fühlt sich asexuell.
Jedes Kapitel des Romans ist aus einer anderen Perspektive geschrieben und gibt Einblick in die Sorgen, Träume, Sehnsüchte und Gedanken der einzelnen Protagonisten, deren Schicksale im Laufe des Buches geschickt miteinander verwoben werden. Ein mitreißendes und lebensnahes Buch, das den Leser mal zu Tränen rührt, mal schmunzeln lässt. Ein Buch, das in leichter Sprache erzählt und doch tiefgründig ist, das oft nur andeutet und dann wieder bildhaft und poetisch geschrieben ist.
Ein Buch, das man nicht aus der Hand legen mag!
 

Sydney Smith ist Freerunnerin, doch an einen Ort wollen ihre Füße sie einfach nicht mehr tragen: nach St. Ives an der Küste Südenglands. Als sie an ihrem
47. Geburtstag endlich den Aufbruch dorthin wagt, wird sie nicht nur mit dem schmerzhaftesten Moment aus ihrer Vergangenheit konfrontiert, sondern auch mit einer Reihe skurriler Menschen: Zahntechnikerin Maria backt Muffins mit heilenden Kräften, Buchhändler Dexter ist mit der Liebe durch und trägt manchmal gerne Kleider, und Belle wohnt mit Ende zwanzig noch immer bei ihren Eltern, trägt »Ich Otter«-T-Shirts, und führt das Hängebauchschwein der Nachbarn aus. Sie alle eint die Frage, wer eigentlich bestimmt, wann unser Leben einen Sinn hat, und ihre Schicksale verweben sich zu einer tröstlichen Geschichte: über Hilfe, die man nur von anderen bekommt, und darüber, wie man weitermachen kann, wenn die eigene Welt sich nicht mehr dreht.

Elliott, Rachel
Rachel Elliott, 1972 in Suffolk geboren, ist Schriftstellerin und Psychotherapeutin und war mit ihrem Debütroman »Flüstern mit Megafon« für den Women's Prize for Fiction nominiert. Heute lebt sie in Bath.
Feldmann, Claudia
Claudia Feldmann, geboren 1966, studierte Literaturübersetzen in Düsseldorf und übersetzt aus dem Englischen und Französischen. Unter anderem hat sie Eoin Colfer und Ewan Morrison ins Deutsche übertragen. Für mare übersetzte sie zuletzt »Die Schatten von Race Point« von Patry Francis.
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