Wo die Freiheit wächst

Briefroman zum Widerstand der Edelweißpiraten

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Ingrid Knauf
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borro medien gmbh, Bonn
Lene Meister ist 16 Jahre alt und macht in Köln-Nippes eine Ausbildung zur Friseurin. Ein ganz normales Mädchen, aber die Zeiten sind nicht normal. Wir schreiben das Jahr 1942, Bombenangriffe der Alliierten auf Köln gehören zu ihrem Leben. Lenes beste Freundin Rosi ist mit ihrer Familie aufs Land geflüchtet. Der große Bruder Franz ist an der Ostfront und Lenes kleiner Bruder, der sich zum glühenden Hitler-Verehrer entwickelt, ist mit der Kinderlandverschickung nach Gleiwitz evakuiert.
Erzählt wird diese Geschichte als Briefroman. Durch diese Briefe lernen wir die unterschiedlichen Personen mit ihren Alltagssituationen und Schicksalen kennen und bekommen so die Ereignisse im Jahr 1942 aus vielen verschiedenen Blickwinkeln erzählt. Die Schrecken des Krieges werden besonders in den Briefen von der Ostfront sichtbar. Die Briefe werden im Laufe der Geschichte immer bedrückender und die Sinnlosigkeit des Krieges wird immer deutlicher. In dieser Zeit verliebt sich Lene in Emil, der zu den Edelweißpiraten gehört. Die Edelweißpiraten sind eine Gruppe Jugendlicher, deren harmlose Zusammenkünfte und Wanderungen in gewaltfreien Widerstand gegen das Nazi-Regime übergehen. Lene schließt sich den Edelweißpiraten an, die sich schon im Fokus der Gestapo befinden. Der letzte Brief von Lene ist vom 31. Dezember 1942. Ob sie untertauchen konnte oder verhaftet wurde, bleibt offen.

Warum das Buch in keiner Bücherei fehlen sollte und viele Jugendliche und Erwachsene erreichen sollte, dazu zitiere ich den letzten Absatz aus dem Nachwort und der Danksagung des Autors, Manfred Maria Reifenberg.
 
„Rechtspopulismus, nationalistische Hetze, Hassreden und fremdenfeindliches Gedankengut bereiteten den Boden dafür, dass ein ganzes Volk ab 1933 schnellen Schrittes ins Unglück und Verderben rannte. Nicht minder ist das Buch also auch denen gewidmet, die heute den Mut haben, gegen den Strom zu schwimmen, sich für eine Gesellschaft der Vielfalt, Freiheit und Offenheit einzusetzen."
  
 

Liebe, Freiheit und Widerstand in den Zeiten der NS-Diktatur!

Emotionsgeladenes und spannendes Jugendbuch von Erfolgsautor Frank Maria Reifenberg über Freundschaft, Liebe und den Kampf um Freiheit im Köln des Zweiten Weltkrieges. Frank Reifenberg, der für dieses Projekt durch das Autorenstipendium des Landes NRW und das Stipendium der Kunststiftung NRW gefördert wurde, erzählt eine berührende Geschichte von Mut, Widerstand und Erwachsenwerden in Zeiten des Nationalsozialismus.

Mut zur Freiheit statt Angst und blinde Anpassung

Köln, 1942. Lene Meister ist 16 Jahre alt und Auszubildende in einem Friseursalon. Doch der Zweite Weltkrieg raubt ihr viel von dem, was sich ein Mädchen in ihrem Alter erträumt. Ihre Heimatstadt wird seit einem Jahr regelmäßig von Bombenangriffen erschüttert. Lene lässt sich aber nicht unterkriegen und versucht tapfer, die Familie zusammenzuhalten. Mit jeder neuen Todesnachricht von der Front und mit dem allmählichen Verschwinden ihrer jüdischen Freunde b
eginnt sie mehr am NS-Regime zu zweifeln.

In dieser Zeit zwischen Furcht, Verzweiflung und Hoffnung lernt sie Erich kennen und verliebt sich. Bald entdeckt Lene, dass Erich ein gefährliches Spiel spielt. Er gehört zu den Jugendlichen, die nicht in Reih und Glied marschieren wollen: zu den Edelweißpiraten. Sie tragen keine Uniformen und singen ihre eigenen Lieder. Sie beschmieren die Wände mit Anti-Nazi-Parolen und teilen regimekritische Flugblätter aus. Und das alles ist der Gestapo ein großer Dorn im Auge.

Reifenberg, Frank M.
Frank M. Reifenberg absolvierte eine Ausbildung zum Buchhändler und arbeitete danach als Presse- und Öffentlichkeitsreferent. Er besuchte die Int. Filmschule Köln und schreibt seit dem Jahr 2000 Romane und Drehbücher. Seit 2008 engagiert er sich in der Leseförderung von Jungen, hält zu diesem Thema Seminare, Vorträge für Multiplikatoren und Workshops nur für Jungen. Die Universität zu Köln berief ihn als Lehrbeauftragten für die Leseanimation von Jungen. 2012 wurde er vom Luxemburger »Centre national de littérature« mit einem Stipendium ausgezeichnet.

"Reifenberg zeichnet mit seinem Briefroman, aus Zeitzeugenberichten und Tagebüchern zusammengesetzt, ein berührendes Bild vom Alltag im Zweiten Weltkrieg.", Der Tagesspiegel, Hella Kaiser, 02.08.2019
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ARS EDITION , 2019
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  • Nachdruck. Erscheint laut Verlag am 24.09.2019.
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