Vom Ende der Einsamkeit, 6 Audio-CDs

455 Min.

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medienprofile-Rezension

Nach dem Unfalltod der Eltern gehen drei Geschwister ganz unterschiedliche Wege. Doch es bleibt die Frage: Ist das Schicksal berechnend?
Ein Unfall zerstört das bisher behütete Leben von Jules und seinen Geschwistern Marty und Liz: Ihre Eltern sterben und die drei Kinder kommen in ein Internat. Sie sehen sich nur gelegentlich und jeder führt ein Leben für sich. Und so entwickeln sich die drei Kinder ganz unterschiedlich: Während Liz ihre Pubertät voll auslebt und manches Mal über die Stränge schlägt, wird Marty immer mehr zum Außenseiter (technisch hochbegabt, Autist?) und der kleine Jules zieht sich zunehmend in seine eigene Welt zurück. Trost findet Jules vor allem bei Alva. Und etliche Jahre später sieht er Alva dann wieder, auch sie hatte eine bewegte Vergangenheit. - Die zentrale Frage in Benedict Wells Roman ist, ob es so etwas wie ein Nullsummenspiel im Leben gibt. Werden all die Schicksalsschläge mit Freude und Glück aufgerechnet oder aufgewogen? Diese ungekürzte Lesung mit Robert Stadlober kann nur empfohlen werden: Eine tolle Vorlage, unterhaltsam und mit Tiefgang und eine hervorragende Interpretation.
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 der Jury "Hörbuch des Monats"
Jules, der Ich-Erzähler in Benedict Wells‘ lange erwarteten neuen Roman, ist acht Jahre alt, als seine Eltern bei einem nächtlichen Verkehrsunfall ums Leben kommen. Er und seine älteren Geschwister Marty und Liz werden auf ein staatliches Internat geschickt, wo es ihnen an nichts Materiellem fehlt, der atmosphärische Unterschied zu ihrem behüteten, liebevollen Elternhaus jedoch nicht größer sein könnte. Die Kinder können weder gemeinsam trauern, noch ihre Verbindung zueinander aufrechterhalten, am Ende ihrer Schulzeit sind sie einander fremd geworden und verlieren sich als Erwachsene zeitweise völlig aus den Augen.
Besonders für den kleinen Jules ist der Verlust der Eltern prägend, der einst so freche, kleine Kerl wird zu einem unsicheren, verträumten Einzelgänger, der nur eine einzige Freundin findet: Alva. Doch er schafft es nicht, ihr zu sagen, was sie ihm bedeutet, und so trennen sich nach dem Abitur auch ihre Wege. Zehn Jahre später trifft er sie wieder, und obwohl Alva inzwischen verheiratet ist, löst die Wiederbegegnung mit seiner Jugendliebe eine Kette von Ereignissen aus, an deren Ende auch die Geschwister einander wieder nahe kommen und endlich über den Verlust der elterlichen Geborgenheit und Liebe sprechen können.
Benedict Wells ist ein außerordentlich bewegender Roman über Familie, Freundschaft gelungen, und seine die liebevolle Figurenzeichnung wird von Robert Stadlobers jugendlich-lässiger Interpretation kongenial in die Audiofassung übertragen.

Jules und seine beiden Geschwister wachsen behütet auf, bis ihre Eltern bei einem Unfall ums Leben kommen. Als Erwachsene glauben sie, diesen Schicksalsschlag überwunden zu haben. Doch dann holt sie die Vergangenheit wieder ein. Ein berührender Roman über das Überwinden von Verlust und Einsamkeit und über die Frage, was in einem Menschen unveränderlich ist. Und vor allem: eine große Liebesgeschichte.

Benedict Wells wurde 1984 in München geboren. Nach dem Abitur zog er nach Berlin und widmete sich dem Schreiben, seinen Lebensunterhalt bestritt er mit diversen Nebenjobs. Sein vierter Roman, 'Vom Ende der Einsamkeit', stand mehr als anderthalb Jahre auf der Bestsellerliste, er wurde u.a. mit dem European Union Prize for Literature (EUPL) 2016 ausgezeichnet und bislang in 34 Sprachen übersetzt. Wells lebt in Berlin und Bayern.
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