Über Menschen, 1 Audio-CD, MP3

Roman, Lesung. Ungekürzte Ausgabe. 611 Min.

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Corinna Bonk
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borro medien GmbH, Bonn
Dora zieht es weg aus dem quirligen Berlin. Weg von ihrem Freund, der sich neuerdings mit ideologischer Sturheit in die Corona Krise geworfen hat und seiner Freundin abendliche Spaziergänge mit dem Hund verbieten möchte. Es reicht! Gemeinsam mit Hündin Jochen-der-Rochen (was für ein herrlicher Name!) mietet Dora kurzerhand ein kleines Haus auf einem riesigen, verwilderten Grundstück in Bracken, einem kleinen Dorf in Brandenburg.
Nicht zufällig liegt Bracken unweit von Unterleuten, jenem Schauplatz, dessen Bewohner Juli Zeh in ihrem letzten Roman auf charmante Art, bisweilen mit sarkastischem Humor mikroskopisch unter die Lupe nahm.
Und wieder stellt sich die Frage: sind Städter hochnäsige Besserwisser und alle Glatzen Nazis? Doch Jahre später sind die Fragen komplexer geworden.
Dora verfolgt unbeirrt ihr Ziel, einen idyllischen Landschaftsgarten zu zaubern und in der neuen Umgebung ihren Platz zu finden. Ihre Erkenntnis: sie muss das Gespräch suchen – mit Allen.
Schauspielerin Anna Schudt verleiht dem Hörbuch ihre angenehme Stimme und ich wünsche mir viele Hörer für diesen wunderbaren Gesellschaftsroman.
 

Der neue Roman von Bestsellerautorin Juli Zeh (»Unterleuten«)

Dora ist mit ihrer kleinen Hündin aufs Land gezogen. Sie brauchte dringend einen Tapetenwechsel, mehr Freiheit, Raum zum Atmen. Aber ganz so idyllisch wie gedacht ist Bracken, das kleine Dorf im brandenburgischen Nirgendwo, nicht. In Doras Haus gibt es noch keine Möbel, der Garten gleicht einer Wildnis, und die Busverbindung in die Kreisstadt ist ein Witz. Vor allem aber verbirgt sich hinter der hohen Gartenmauer ein Nachbar, der mit kahlrasiertem Kopf und rechten Sprüchen sämtlichen Vorurteilen zu entsprechen scheint. Geflohen vor dem Lockdown in der Großstadt muss Dora sich fragen, was sie in dieser anarchischen Leere sucht: Abstand von Robert, ihrem Freund, der ihr in seinem verbissenen Klimaaktivismus immer fremder wird? Zuflucht wegen der inneren Unruhe, die sie nachts nicht mehr schlafen lässt? Antwort auf die Frage, wann die Welt eigentlich so durcheinandergeraten ist? Während Dora noch versucht, die eigen
en Gedanken und Dämonen in Schach zu halten, geschehen in ihrer unmittelbaren Nähe Dinge, mit denen sie nicht rechnen konnte. Ihr zeigen sich Menschen, die in kein Raster passen, ihre Vorstellungen und ihr bisheriges Leben aufs Massivste herausfordern und sie etwas erfahren lassen, von dem sie niemals gedacht hätte, dass sie es sucht.

Juli Zehs neuer Roman erzählt von unserer unmittelbarsten Gegenwart, von unseren Befangenheiten, Schwächen und Ängsten, und er erzählt von unseren Stärken, die zum Vorschein kommen, wenn wir uns trauen, Menschen zu sein.

Ungekürzte Lesung mit Anna Schudt
1 MP3-CD, 10h 11min

Zeh, Juli
Juli Zeh, 1974 in Bonn geboren, Jurastudium in Passau und Leipzig, Studium des Europa- und Völkerrechts, Promotion. Längere Aufenthalte in New York und Krakau. Schon ihr Debütroman »Adler und Engel« (2001) wurde zu einem Welterfolg, inzwischen sind ihre Romane in 35 Sprachen übersetzt. Juli Zeh wurde für ihr Werk vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Rauriser Literaturpreis (2002), dem Hölderlin-Förderpreis (2003), dem Ernst-Toller-Preis (2003), dem Carl-Amery-Literaturpreis (2009), dem Thomas-Mann-Preis (2013), dem Hildegard-von-Bingen-Preis (2015), und dem Bruno-Kreisky-Preis (2017) sowie dem Heinrich-Böll-Preis der Stadt Köln (2019). 2018 wurde sie mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Im selben Jahr wurde sie zur Richterin am Verfassungsgericht des Landes Brandenburg gewählt.
Schudt, Anna
Anna Schudt, geboren 1974, besuchte die Otto-Falckenberg-Schule und stand in der OFS-Aufführung "Krach in Chioggia" als Checca zum ersten Mal auf der Bühne des Werkraumtheaters. Ihre erste große Rolle war 1995 die Gesangsschülerin Klara Hühnerwadel in Frank Wedekinds "Musik". Nach zwei Spielzeiten an der Berliner Schaubühne unter Thomas Ostermeier - dort war sie u.a. in "Personenkreis 3.1" von Lars Noren und "Das Lied vom Sag-Sager" von Daniel Danis zu sehen - kam sie mit Dieter Dorn 2001 ans Bayerische Staatsschauspiel. Auch im Fernsehen spielt Anna Schudt immer wieder Rollen in Serien und Filmen (darunter "Gespenster" 2005). Seit Januar 2006 war Anna Schudt als Maria Stuart im gleichnamigen Drama auf der Bühne des Residenztheaters in München zu sehen, 2010 gab sie die Anna Karenina am Düsseldorfer Schauspielhaus. Seit Herbst 2012 ist Anna Schudt als Dortmunder "Tatort"-Ermittlerin zu sehen. Für ihre schauspielerische Leistung erhielt sie bereits mehrere Auszeichnung
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