Sommer bei Gesomina

Roman

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 Borromäusverein e.V.
Der zwölfjährige Jona hat sich damit abgefunden, dass seine Eltern ständig unterwegs sind. Er freut sich auf die Sommerferien bei seinem ehemaligen Kindermädchen Gesomina. Fernab der Villen und Touristenattraktionen eröffnet sich ihm in einer einfachen Berliner Straße eine ganz neue, freiere Welt. Dort leben außer Gesomina der türkische Frisör Ergün, der Lebensmittelhändler Herr Dong, die Weinhändlerin Julike, Tom Spencer, der tasmanische Stiefel verkauft, und Milan, dessen Café Centrale meist geschlossen ist. Während Gesomina Jona mit italienischen Gerichten verwöhnt, erzählt sie ihm von ihrer Vergangenheit in Mogadischu. Dabei erfährt er, dass sie dort vor fünfzig Jahren von ihrem Sohn getrennt wurde, und möchte diesen unbedingt ausfindig machen. Dazu braucht er die Hilfe der Nachbarschaft. Auf diese Weise kommt Bewegung ins Nachbarschaftsleben. Man beginnt, miteinander zu reden, sich zu treffen, sich gegenseitig zu helfen. Und so manch einer nimmt Probleme in Angriff, die er lange vor sich hergeschoben hat. - Florian Beckerhoff ist es gelungen, eine ganz eigene Welt mit wunderbar liebenswerten Charakteren zu schaffen. Dabei werden die einzelnen Schicksale bis hin zu den Nebenfiguren lebendig dargestellt, ohne kitschig zu sein. Ein leichtfüßiger und gleichzeitig tiefgründiger Roman. - Absolut lesenswert! Nicole Lorrig

(medienprofile-Rezension; ausgezeichnet vom Borromäusverein e.V. als Roman des Monats August 2019)
 

In der Straße mit dem kleinen Supermarkt von Herrn Dong, dem Frisör Ergün, der fast immer geschlossenen Bar Centrale, der Weinhandlung und dem Geschäft für tasmanische Stiefel geht jeder seiner eigenen Wege. Von der italienischen Nonna Gesomina mit den köstlichsten Gerichten bekocht, verbringt der zwölfjährige Jona hier seine Sommerferien und lernt eine neue, freiere Welt kennen. Bis er von der tragischen Vergangenheit seiner Gastgeberin erfährt, die bis nach Mogadischu führt. Wurde sie dort vor fünfzig Jahren wirklich von ihrem Sohn getrennt? Jona will ihr helfen, ihn wiederzufinden, aber dafür muss er erst die Bewohner der Straße verbinden: Denn eine gemeinsame Hoffnung wirkt stärker als jeder Verlust.

"Eine anrührende Geschichte mit Tiefgang, interessanten Figuren und einer überzeugenden Szenerie."
EKZ Bibliotheksservice

"Beckerhoffs Art, zu schreiben, ist vorbildlich: tolle Beobachtungen, viel Humor, poetischer Alltag und sanfte Abgründe. (...) Einmal angefangen, möchte man
das Buch am liebsten nicht mehr aus der Hand legen."
GRAZIA über "Herrn Haiduks Laden der Wünsche"

Beckerhoff, Florian
Florian Beckerhoff, 1976 in Zürich geboren, wuchs in Bonn auf. Er studierte Literaturwissenschaften in Berlin und Paris und promovierte an der Universität Hamburg. Sein erster Roman "Frau Ella" war ein großer Erfolg und wurde erfolgreich für das deutsche Kino verfilmt. Heute lebt Florian Beckerhoff in Berlin.
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