Social Loft

Auf der Suche nach einer neuen Häuslichkeit / En quête d'une nouvelle domesticité

  • Noch nicht erschienen. Erscheint laut Verlag im November 2022.
39,00 €
inkl. MwSt.

Der Bevölkerungszuwachs in den Städten erfordert es, dass wir uns Gedanken machen über die Art des Zusammenlebens. Gleichzeitig hat uns die Covid-19-Pandemie aufgezeigt, welche Anforderungen an die eigene Wohnung bestehen, wenn sie tatsächlich unser Lebensmittelpunkt ist. Wohnen und Arbeiten, Freizeit, Rückzug und Gemeinschaft prallen aufeinander. Dafür gilt es, Wohnformen zu finden, die diesen unterschiedlichen Ansprüchen gerecht werden können. Gleichzeitig wird unsere Gesellschaft diverser, unterschiedlichste Lebensentwürfe sprengen klassische Familien- und damit Wohnmodelle. Wer wohnt wie mit wem wann zusammen? Auch auf diese Fragen müssen wir Antworten finden.«Social Loft» erzählt, ausgehend von drei unterschiedlichen Modellen des genossenschaftlichen Wohnens von den Möglichkeiten, die diese Wohnform für die oben geschilderten Herausforderungen bieten kann. Umgesetzt im Rahmen des Écoquartier de la Jonction in Genf - 330 Wohnungen in drei Wohnbauten (realisiert nach unterschie
dlichen Eigentums- bzw.Genossenschaftsmodellen) - beweist sich das Prinzip Social Loft sowohl als Planungsmethode als auch als Strategie, um verschiedene Akteure und Kräfte für die Realisierung zu bündeln.«Social Loft» untersucht das genossenschaftliche Wohnen hinsichtlich Alltagstauglichkeit und den Möglichkeiten der Aneignung. Dazu kommen Akteurinnen und Akteure verschiedenster Professionen zu Wort, die sich mit der Thematikauf unterschiedlichster Ebene befassen, denn, auch das macht die Ausgangslage deutlich, auf all die Fragen, die sich um ein zeitgemässes Wohnen drehen, gibt es nicht die eine bauliche Antwort, es braucht ein Netzwerk an Experten.Mit Beiträgen von u. a.:Yves Dreier und Eik Frenzel, Dreier Frenzel Architekten, Lausanne; Valentin Bourdon, Architekt und Experte für genossenschaftlichen Wohnbau, EPFL Lausanne; Pierre-Yves Borgeaud, Filmemacher, Lausanne; Sonia Curnier, Expertinfür Städtebau und öffentlichen Raum, EPFL Lausanne; Irina Davidovici, Architekturhistori
kerin, Leiterin gta Archiv, ETH Zürich; Djamel Klouche, Stadtplaner, Paris; Regula Lüscher, ehemalige Senatsbaudirektorin Berlin; Andreas Hofer, Ökonomund Intendant der IBA 2027 Stuttgart; Andy Schönholzer, Westpol Landschaftsarchitekten, Basel; Claudia Thiessen, Architektin und Expertin für Genossenschaften, Zürich; Oscar Gential, Architekt, Lausanne.

Dreier Frenzel, Architektur und KommunikationGegründet 2008, ist die Arbeit des Lausanner Büros Dreier Frenzel davon geprägt, im Dialog und Austausch Konzepte zu entwickeln, die der zeitgenössischen, vielfältigenund auch widersprüchlichen Welt gerecht werden können. Die Tätigkeit der Architekten geht über die reine Lust am Bauen hinaus und ist von experimentellen und theoretischen Ansätzen gefärbt. Ihre Arbeit wird von einem allgemeinen Wunsch nach Zusammenarbeitangetrieben und ist Teil eines breiteren gesellschaftlichen Kontexts, der dazu beiträgt, die Architektur als grundlegenden Bestandteil der Baukultur zu definieren. DasGrundverständnis des Büros, Architektur als Gemeingut zu betrachten und entsprechend zu handeln, wurde 2016 mit den Swiss Art Awards und 2020 mit dem Preis fürBaukultur des Kantons Waadt ausgezeichnet.
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