Seit gestern ist Frieden

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Bücherscout Annalena 
borro medien-Bücherscout
Das Buch hat mir sehr gut gefallen, da gut nachzuvollziehen ist, wie sich die Kinder/Jugendlichen in dieser Zeit gefühlt haben müssen: hin- und hergerissen zwischen dem, was den grössten Teil ihres jungen Lebens richtig gewesen und jetzt falsch war und dem Neuen, Unbekannten. Zwischen Nationalsozialismus und seinen Gräulen, von denen Hanne und ihr Bruder erst spät erfahren und der Demokratie der Besatzer. Zwischen den vielen verschieden Meinungen gegenüber dieser ...
 
Auch die Zeittafel und das Glossar am Ende des Buches finde ich sehr gut, um das Geschehen zu verstehen.
Allerdings könnte man die beschrieben Begriffe vielleicht kennzeichen durch zum Beispiel ein Sternchen * und einen Verweis am Seitenende, sodass man darauf aufmerksam wird, dass das Wort am Ende beschrieben/erklärt wird.
 
Aber alles in allem gefällt mir das Buch wirklich sehr gut, auch da ich gerne Bücher mit geschichtlich wahrem Hintergrund lese.
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Ingrid Knauf
Auftragserfassung
borro medien gmbh, Bonn
Der Jugendroman "Seit gestern ist Frieden" spielt in der Zeit von November 1945 bis Mai 1949. Hanne und ihr Zwillingsbruder Helmut sind bei Kriegsende 14 Jahre alt. Sie werden nach und nach mit den Grausamkeiten der
NS-Diktatur konfrontiert und müssen erkennen, dass sie falschen Werten vertraut haben.

Herbert Günther hat es verstanden, Zeitgeschichte in einen lesenswerten Jugendroman zu verpacken. Die Kernaussage des Romans findet man auf Seite 201 "NIE WIEDER KRIEG". Für mich aktueller denn je, wenn man die Nachrichten sieht und sich damit auseinandersetzen muss, dass die Zeiten von Abrüstung scheinbar vorbei sind.
 

Seit gestern ist Frieden. Hanne, geboren 1931, war wie die meisten jungen Mädchen in Deutschland begeistertes Mitglied im BDM. Nach Kriegsende gilt nichts mehr, woran sie geglaubt hat. Mit den Besatzungstruppen kommt Adam, ein englischer Soldat, in ihr Dorf. Hanne merkt es als Erste: Zwischen Julia, ihrer besten Freundin, und dem jungen Engländer entsteht etwas, das noch vor Kurzem niemand für möglich gehalten hat. Über sich selbst bestimmen, den eigenen Gedanken und Empfindungen folgen, Freiheit statt Diktatur - für Hanne ist das eine ganz neue Erfahrung. Sie entdeckt ihre Neugier auf das Leben und die Liebe.
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