Römisches Fieber

Roman

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Susanne  Steufmehl
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Sankt Michaelsbund
Der Kölner Debütant Christian Schnalke entführt die Leser auf eine betrügerische Reise in die römische Kunstszene des 19. Jahrhunderts. Franz Werker ist der Sohn eines süddeutschen Tagelöhners und träumt davon, seinem vorbestimmten Schicksal zu entgehen und ein großer Schriftsteller zu werden.1818 bricht Werker alle Brücken hinter sich ab und macht sich auf den Weg von Memmingen nach Italien. Unterwegs trifft er den jungen Dichter Cornelius Lohwaldt, der mit einem Stipendium des bayerischen Königs ebenfalls nach Rom unterwegs ist. Lohwaldt verschwindet über Nacht spurlos und Franz Merker ergreift die Gelegenheit, die Identität des anderen anzunehmen. Unter neuem Namen lebt er sich schnell in der elitären, fröhlichen und inspirierten deutschen Künstlerkolonie ein. Alles läuft wunderbar, bis eines Tages Cornelius‘ Schwester Isolde in der Ewigen Stadt auftaucht und Franz‘ Lügenkonstrukt in allerhöchste Gefahr bringt. Der mit feiner Ironie gespickte Roman bewegt sich geschickt zwischen Eigenem, Erdachten und historisch Belegtem und ist ausgesprochen süffig geschrieben. Nicht nur, wer Hanns-Josef Ortheils Künstlerromane geliebt hat, wird hier die richtige Lektüre finden.

1818. Franz Wercker, dessen Traum es immer war, Schriftsteller zu sein, flieht vor einer unseligen Familiengeschichte. Als ihn am Gardasee die Kräfte verlassen, will er seinem Leben ein Ende setzen. Die zufällige Begegnung mit dem jungen Dichter Cornelius Lohwaldt, der mit einem Stipendium des bayerischen Königs auf dem Weg nach Rom ist, ändert alles: Franz nimmt seine Identität an. In Rom taucht er ein in die Gemeinschaft deutscher Künstler - junger, begeisterter Enthusiasten, die fern der Heimat hart arbeiten und glücklich leben. Franz findet Freunde, erlebt amouröse Abenteuer - und verliebt sich in eine junge Malerin. Doch als sich Lohwaldts Schwester Isolde auf den Weg nach Rom macht, um ihren Bruder zu suchen, droht das mühsam errichtete Lügenkonstrukt einzustürzen. Als ein Mord geschieht, zieht sich die Schlinge um Franz zusammen ...

"Liebevoll, gleichwohl mit trockenem, manchmal bösem Humor und einer feinen Ironie erzählt - mein Freund Christian Schnalke hat einen grandios
en Roman geschrieben." Volker Kutscher

Schnalke, Christian
CHRISTIAN SCHNALKE, geboren 1965, verbrachte die meiste Zeit seiner Jugend im Internat mit Zeichnen und studierte dann Literatur und Philosophie. Er schrieb zwei Romane gemeinsam mit Volker Kutscher und probierte mehrere Jahre lang erfolgreich die verschiedensten Formen des Schreibens für Bühne und Film aus, was ihn bis nach Moskau und New York führte, wo ein Theaterstück am Broadway aufgeführt wurde. Danach zog er sich mit seiner Frau nach Tokio zurück, um Anlauf für umfassendere Geschichten zu nehmen. Nach zwei Jahren kehrte er mit Kind und vielen Ideen zurück und schrieb Drehbücher für große Mehrteiler und preisgekrönte TV-Events: unter anderem Die Patirarchin, Krupp - eine deutsche Familie, Afrika, mon amour, Duell der Brüder - die Geschichte von Adidas und Puma und Katharina Luther. Er schreibt seit jeher am liebsten unterwegs - in Cafés, auf Reisen oder in freier Natur.

"Christian Schnalke legt seine Protagonisten vielschichtig an und nutzt den schnellen Tempuswechsel, um die Spannung hochzuhalten. Das Schicksal Werckers lässt den Leser von der ersten Zeile an nicht mehr los. (...) Fast ganz nebenbei hält Schnalke eine kulturhistorische Geschichtsstunde ab.", Aachener Zeitung, 16.10.2018
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