Nur ein bisschen Wasser

Vierfarbiges Bilderbuch mit Ausklappseite

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Susanne Fanz
Print-Marketing
borro medien GmbH, Bonn
 "Nur ein bisschen Wasser" ist die Bilderbuchgeschichte einer Stadt, die plötzlich, vom einen auf den anderen Tag, unter Wasser steht. Kein Problem für große Tiere wie Elefanten oder Giraffen beispielsweise. Aber was machen die kleinen Tiere? So von Waschbärgröße abwärts? Was macht die kleine Mäusefamilie z.B. Klar, sie schnappt sich ein Ruderboot – und auch Unterwasserbrillen und Taucherhelme stehen plötzlich ganz hoch im Kurs. Aber nach und nach erkennen alle Tiere, auch die, die das Hochwasser anfangs noch lustig fanden, dass die Stadt ein Problem hat, das dringend gelöst werden muss. Und als alles Protestieren auch nichts hilft, lösen sie das Problem schließlich selbst – was natürlich nur zusammen mit vereinten Kräften geht.
In diesem Bilderbuch, das ich Kindern ab ca. 5 Jahren empfehlen würde, wird ein ernstes Thema kindgerecht, man kann fast schon sagen fabelhaft aufbereitet. Obgleich das Thema, um das es geht, ernst ist, birgt das Buch auch einige schöne und lustige Dinge, die es zu entdecken gibt. Höchste Zeit, um an dieser Stelle den schönen Strich der Illustratorin zu erwähnen: Das Buch kommt mit sehr wenigen Farben aus, ist wunderschön gezeichnet, mit viel Liebe zum Detail. In England ist die Illustratorin für diesen Titel bereits mehrfach ausgezeichnet worden – und das zu Recht.
 

Eines Morgens kommt das Wasser in die Stadt. Alles ist ein bisschen nass. Das stört zunächst niemand. Die Tiere finden es aufregend, Schule war noch nie so spritzig. Doch wenn den Giraffen das Wasser bis zum Hals steht, sind die Kleinen längst unter Wasser abgetaucht. Das ist nicht mehr witzig. Deshalb fordern sie: »Das Wasser muss weg!« Der Einzige, der weiß, was zu tun ist, ist ein kleines Äffchen. Ein überraschendes Bilderbuch, das erhellend humorvoll von den Folgen des Klimawandels erzählt - und den sehr unterschiedlichen Sichtweisen auf ein Problem, das man natürlich nur zusammen lösen kann!

Mariajo Ilustrajo ist eine spanische Illustratorin, die in England lebt und arbeitet, wo sie an der renommierten Anglia Ruskin University ihren Master in Kinderbuch-Illustration machte. »Nur ein bisschen Wasser« ist ihr Debut, das in England bereits mehrfach ausgezeichnet wurde, u.a. mit dem Preis der Association of Illustrators.
Anu Stohner, geb. 1952 in Helsinki, lebt als freie Übersetzerin und Autorin in der Nähe von Speyer. Sie schrieb viele Kinderbücher, Texte zu Bilder- und Pappbilderbüchern. Als Übersetzerin aus dem Finnischen wurde sie u.a. mit dem Hans Christian Andersen-Preis und dem Finnischen Staatspreis ausgezeichnet. Sie übersetzt außerdem aus dem Schwedischen und Englischen.

»Die grafische Darstellung des langsam steigenden Problems und die wild durcheinandergewürfelten Dialoge sorgen für ein spannendes (Vor-) Lesevergnügen.« Stiftung Lesen
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